Steht bald Nachwuchs an, dann gilt es, die bisherigen Wohnräume kindersicher zu gestalten. In erster Linie geht es natürlich um den Schutz des Kindes! Aber neben dem Aspekt, das Heim verletzungssicher zu verändern, steht auch so mansch wichtiges oder wertvolles Stück und Dokument unter Artenschutz. Man sollte möglichst geschickt alles Wichtige außerhalb der Reichweite der Kleinen zu platzieren.

1. Ordnung halten

Schränke mit viel Stauplatz sind das A und O, damit Kinderspielzeug nicht über den ganzen Boden verstreut ist. Dafür eignen sich nicht nur Regale, sondern vor allem Schränke mit Türen, so sieht es gleich viel aufgeräumter aus. Auch kindgerechte Sitzmöbel wie Hocker oder Kisten eignen sich hervorragend und auch die Kleinen können problemlos beim Aufräumen helfen. Außerdem sollte man hier an ungenutzten Stauraum unter dem Bett denken, denn man prima mit Plastikboxen zum Unterschieben ausnutzen kann.

2. Deko außer Reichweite aufstellen

Bilderrahmen und andere Deko-Objekte sollte man unbedingt außerhalb der Reichweite von Kindern aufstellen, damit sie diese nicht mit ihren flinken Fingern abräumen können. Im besten Fall stehen sie dafür auf der eigenen Augenhöhe.

3. Pflegeleichte Materialien

Es lässt sich nicht vermeiden, Kinder verschütten ab und zu mal ein Getränk oder fassen etwas mit ihren verschmierten Fingern an. Daher sind abwaschbare Textilien wie Ledersofas von Vorteil. Im Falle eines Sofas mit Stoffbezug ist es ratsam einen gemusterten Bezug zu wählen, dieser verzeiht Flecken bis zu einem gewissen Grad. In jedem Fall sollte der Bezug aber waschbar sein.

Sollten die kleinen Händchen die schöne saubere Wand treffen oder halten sie sogar Buntstifte in der Hand und verewigen sich mit Kritzeleien, sollte man nicht gleich in Panik ausbrechen. Hierfür empfiehlt es sich immer einen Rest Farbe im gleichen Farbton im Haus zu haben, um das Missgeschick schnell verschwinden zu lassen. Kleinere Flecken können auch geschickt durch ein Möbelstück oder ein Bild verdeckt werden.

4. Schubladen abschließen

Wichtige Dokumente, die auf keinen Fall in Kinderhände gelangen dürften, sollten unbedingt in abgeschlossenen Schubladen aufbewahrt werden. Es versteht sich von selbst, dass der Schlüssel selbst außer Reichweite der Kinder verstaut werden sollte. Eine hervorragende Lösung ist es, den Schlüssel oben auf einen Türrahmen zu legen. Dort können auch die Zimmertürschlüssel verstaut werden, um zu vermeiden, dass sich das Kind in einem Zimmer einschließt. Abgeschlossene Schubladen schützen die kleinen Kinderfinger außerdem vor dem Einklemmen.

Richtig wertvolle Sammlerstücke wie teure Armbanduhren verstaut man am besten in einer speziellen Uhrenbox oder ähnlichem, was sich im besten Fall abschließen lässt.

5. Treppen sichern

Gerade bei kleinen Kindern sollte man unbedingt die Treppen sichern. Praktische Gitter, die schnell und einfach montiert werden können, gibt es mittlerweile überall und verhindern das Schlimmste. Studien zufolge handelt es sich bei den meisten Kinderunfällen im Haushalt um Stürze. Die meisten Stürze sind eher harmlos, doch manchmal können die Umstände so ungünstig sein, dass ein Aufenthalt im Krankenhaus nötig wird. So etwas lässt sich durch die richtigen Maßnahmen verhindern.

6. Kanten schützen

Scharfe Kanten sind das Feindbild Nummer Eins und sollten unbedingt entschärft werden. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Beispielsweise kann man wenige Tropfen Holzleim auf die spitzen Ecken geben. Der farblose Leim fällt kaum auf und stumpft nach dem Trocknen die Spitze ab. Eine andere Möglichkeit sind aufgeschnittene Schaumstoffrollen, die man ganz einfach auf die Kanten steckt. Aber natürlich findet man im Handel auch fertige Lösungen für den Kantenschutz.

Über den Autor

Torsten Esser

Torsten hat das Vollzeit-Papa-Diplom. Er hat einen kleinen Sohn und eine Stieftochter, die er liebt, als wäre es seine eigene. Darüber hinaus hat er acht Semester lang "Soziale Arbeit" studiert. Mit einer unübertroffenen Mischung aus Wissen und Bauchgefühl, ist er der geborene Autor für dieses Magazin. Und ganz nebenbei kümmert er sich als Gründer und Inhaber von 1-2-family.de um alle Belange des Magazins.

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