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Geborgen einschlafen

Schlaf gut, Baby: Wie ihr den Nachtkomfort eures Nachwuchses erhöht

Schlaf gut, Baby: Wie ihr den Nachtkomfort eures Nachwuchses erhöht

Wenn euer Baby und später auch euer Kleinkind nicht schlafen kann, betrifft es euch als Eltern genauso. Im Babyalter sind nächtliche Wachphasen noch normal, im Kleinkindalter gewöhnt sich der Nachwuchs in der Regel an einen festen Rhythmus. Doch manchmal können Kinder einfach nicht schlafen.

Das kann an Ängsten, Gedanken, fehlender Müdigkeit – und vielen anderen Themen liegen. Wir haben für euch einige Tipps, wie ihr das Schlafen für euer Kind angenehmer gestaltet.

Das richtige Kinderbett lädt zum Schlafen ein

Damit sich euer Kind im Bett auch wirklich wohlfühlt, braucht es eine passende Schlafstätte. Letztlich reichen Lattenrost und Matratze, aber ein echtes Bett sollte dem Kind mehr bieten. Die Kinderbetten von Billi-Bolli stehen für bequemes Schlafen, aber auch für Abenteuer am Tag.

Wenn euer Kind den ganzen Tag in seinem Bett mit Rutsche und Spielmöglichkeiten tobt, fühlt es sich hier abends automatisch wohler und schläft auch gern darin. Wenn das Bett ein Heimatgefühl auslöst, habt ihr alles richtig gemacht.

Dunkelheit macht vielen Kindern Angst

Wenn euer Kind seine eigene Fantasie entwickelt, verändert sich irgendwann die Raumwahrnehmung bei Dunkelheit. Plötzlich sind da gruselige Schatten und die sonst so gemütlichen Ecken wirken fremd. Solche Ängste sind normal, ihr solltet sie ernstnehmen und auf euer Kind eingehen.

Ein sanftes Nachtlicht, das auf dem Boden oder in einer Ecke platziert wird, schafft hier Abhilfe. Es sollte ein warmes, orangefarbenes oder rotes Licht abgeben, da diese Wellenlängen die Produktion des Schlafhormons Melatonin nicht stören.

Auch eine leicht geöffnete Zimmertür, durch die die leisen, vertrauten Alltagsgeräusche der Eltern dringen, vermittelt eurem Kind das beruhigende Gefühl, nicht isoliert oder alleine zu sein.

Routinen fördern das Einschlafen des Kindes

Das kindliche Gehirn benötigt verlässliche Signale, um vom aktiven Tagesmodus auf den Ruhemodus umzuschalten. Wenn der Abend jeden Tag nach dem gleichen Muster abläuft, stellt sich der Organismus eures Nachwuchses automatisch auf das bevorstehende Schlafen ein.

  • Gemeinsames Abendbrot: Ein leichtes, pünktliches Essen beendet den aktiven Teil des Tages.
  • Hygiene als Ritual: Mit dem Waschen im Bad und der Zahnputzroutine lernt euer Kind, dass der Tag vorüber ist und die Nacht ansteht.
  • Ruhephasen: In den letzten Stunden vor dem Schlafengehen, solltet ihr den Tag ruhiger werden lassen. Anstatt jetzt noch zu toben, macht es Sinn, lieber eine Geschichte zu lesen und zu relaxen.

Diese wiederkehrenden Schritte schenken eurem Kind Orientierung. Es weiß genau, was als Nächstes passiert, wodurch die innere Unruhe schwindet und die Bereitschaft zur Entspannung steigt.

LESETIPP: Abendrituale helfen enorm im Alltag

Eine gute Einschlafbegleitung darf Zeit in Anspruch nehmen

Viele Eltern geraten unter Druck, wenn das Kind nicht nach wenigen Minuten schläft. Dieser eigene Stress überträgt sich jedoch unbewusst auf den Nachwuchs, was das Einschlafen weiter verzögert. Begreift diese Zeit stattdessen als wertvolle, exklusive Nähe am Ende eines langen Tages.

Ob ihr eine Geschichte vorlest, ein Schlaflied singt, oder einfach still am Bettrand sitzt und die Hand haltet, entscheidet ihr nach den Bedürfnissen eures Kindes. Wichtig ist eure ungeteilte Aufmerksamkeit und Ruhe.

LESETIPP: Alleine Einschlafen will gelernt sein

Wenn euer Kind spürt, dass ihr euch diese Zeit bedingungslos nehmt, kann es die Erlebnisse des Tages leichter loslassen und mit einem Gefühl der tiefen Geborgenheit einschlafen. Und es ist übrigens kein Verbrechen, wenn ihr an einem anstrengenden Tag einfach mit einschlaft.


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