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Gemeinsam draußen essen: So wird euer Garten zum Lieblingsplatz der Familie

Gemeinsam draußen essen: So wird euer Garten zum Lieblingsplatz der Familie

Ein lauer Sommerabend, die Kinder rennen barfuß über den Rasen, und auf dem Tisch dampfen Spaghetti neben einer Schüssel Salat. Solche Momente passieren selten zufällig. Man richtet sie ein – mit einem Platz, der dazu einlädt, öfter draußen zusammenzusitzen. Dafür braucht es kein durchgestyltes Outdoor-Wohnzimmer. Schon ein stabiler Tisch, ein paar Stühle und etwas Schutz von oben reichen aus.

Wer den Essplatz auch bei Schauern oder praller Mittagssonne nutzen will, sollte sich früh Gedanken über eine Überdachung machen. Eine Pergola mit Lamellendach lässt sich je nach Wetter öffnen oder schließen – so bleibt der Blick nach oben frei, ohne dass ihr bei den ersten Tropfen alles zusammenräumen müsst.

Warum Mahlzeiten im Freien dem Familienleben guttun

Draußen essen fühlt sich anders an, als drinnen. Kein Fernseher läuft nebenher, niemand schielt aufs Tablet. Die Kinder stehen zwischendurch auf, pflücken Gänseblümchen oder beobachten eine Ameise – und kommen dann von allein zurück an den Tisch.

Eine Untersuchung der Stiftung Gesundheitswissen zeigt übrigens, dass Kinder, die regelmäßig mit der Familie essen, häufiger zu Obst und Gemüse greifen. Im Garten funktioniert das noch unbeschwerter, weil die Stimmung lockerer ist.

Einen gemütlichen Essplatz im Garten gestalten

Nicht jeder hat eine riesige Terrasse. Das macht nichts. Auch auf kleinen Flächen entsteht mit wenigen Handgriffen ein einladender Platz. Ein massiver Holztisch, wetterfeste Sitzkissen und vielleicht eine Lichterkette darüber – fertig ist das Draußen-Esszimmer.

Wetterschutz von Anfang an mit bedenken

Sonnenschirme kippen bei Wind um. Sonnensegel sehen hübsch aus, halten aber selten einen richtigen Regenguss ab. Feste Lösungen kosten zwar etwas mehr, machen den Platz dafür ganzjährig nutzbar. Es lohnt sich, diesen Punkt gleich beim Einrichten mitzuplanen, statt hinterher nachzurüsten.

So klappt das Essen draußen mit Kindern

  • Geschirr aus Melamin oder Edelstahl nimmt den Stress raus. Fällt ein Teller runter, zuckt niemand zusammen.
  • Kinder beim Vorbereiten einbeziehen. Wer Servietten falten oder Tomaten waschen darf, sitzt hinterher stolzer am Tisch.
  • Keine festen Uhrzeiten erzwingen. Draußen ticken die Uhren langsamer – und genau das macht den Reiz aus.

Stimmung am Gartentisch schaffen

Für eine schöne Atmosphäre reichen Kleinigkeiten.

Ein paar Windlichter zwischen den Tellern, ein Bund frischer Kräuter in einem Glas, bunte Stoffservietten statt Papier. Wenn es dunkler wird, sorgen warmweiße Lichterketten für ein weiches Licht, das Groß und Klein am Tisch hält.

Perfekt dekoriert sein muss nichts. Genau die kleinen Unvollkommenheiten – ein schiefes Windlicht, Blütenblätter auf der Tischdecke – geben dem Abend seinen Charakter. Es geht nicht darum, etwas vorzuzeigen, sondern darum, sich wohlzufühlen.

Am Ende zählt nur eins

Es braucht kein großes Budget und keinen Pinterest-Garten. Deckt den Tisch einfach mal draußen, legt ein Kissen mehr hin und schaut, was passiert. Die besten Familienabende entstehen nämlich meistens dann, wenn man gar nicht so viel plant.


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