4 Tipps, um den Garten kindersicher zu gestalten

von Avatar-Foto1-2-family.de
Kinder mit Mama im GartenPin


Ein eigenes Haus ist insbesondere im Zusammenhang mit einem Garten der Traum vieler Familien. So wertet eine solche Grünanlage das Grundstück nicht nur optisch auf, sondern dient den Erwachsenen gleichzeitig als Ort der Erholung. Für die Kinder wiederum bedeutet diese Naturfläche, dass sie nach Herzenslust toben und die verschiedensten Dinge entdecken können. Doch damit der Garten für den Nachwuchs auch sicher ist, muss er entsprechend gestaltet sein.

Vor allem an den wärmeren Tagen im Jahr können Kinder im Garten eine richtig tolle Zeit haben. Da haben sie zum Beispiel die Möglichkeit, Verstecken zu spielen, über den Rasen zu laufen oder zu schaukeln. Doch wie so überall lauern auch hier für die Kleinsten Gefahren, die schnell dafür sorgen können, dass es zu Unfällen kommt. Daher empfiehlt es sich, den Garten so zu einzurichten, dass das Risiko mindestens minimiert wird.

Mit der richtigen Beleuchtung für einen sicheren Garten sorgen

Wenn Kinder spielen, vergessen sie die Welt um sich herum und neigen entsprechend zu einem unvorsichtigen Verhalten. So bemerken sie es oftmals nicht, wenn es draußen dunkel wird, beziehungsweise blenden diese Tatsache einfach aus. Wenn sie dann weiterspielen, und keine künstliche Beleuchtung im Garten vorhanden ist, kann das schnell zu Verletzungen führen. So kann es passieren, dass sie Treppen herunterfallen oder sie über die Wurzel eines Baumes stolpern. Auch ein nicht gut erkennbarer Gartenteich und sogar ein Planschbecken können zur Falle werden, wenn sie dort hineinfallen. Selbst eine Tür oder Wand, gegen die die Kinder laufen, kann Verletzungen verursachen.

Um dagegen gewappnet zu sein, ist eine funktionale Beleuchtung unumgänglich. Diese sollte nicht nur über eine ausreichende Helligkeit verfügen, sondern außerdem in regelmäßigen Abständen vorhanden sein. Zudem ist es essenziell, dass alle zugänglichen Bereiche damit ausgeleuchtet werden. Um die Beleuchtung kindgerecht zu installieren, sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht blendet. Dies erreicht man beispielsweise, indem man sie mit einer entsprechenden Abdeckung (zum Beispiel Milchglas) versieht oder dafür sorgt, dass sie entsprechend ausgerichtet ist.

Smart Home als intelligente Unterstützung

Das beste Lichtkonzept bringt nur dann etwas, wenn es auch genutzt wird. Geht etwa die Sonne unter und bleibt das Licht aber aus, weil man als Erwachsener vergisst, es einzuschalten, sind die Kinder den Gefahren der Dunkelheit dennoch ausgesetzt.

Smart Home Garten und HausPin
Außenansicht von Haus und Garten am Abend mit Smart Home Technologie. (Bild: © Robert Kneschke / Adobe Stock)

Hier helfen die Funktionen eines Smart Homes, die auf intelligente Weise für ausreichend Licht sorgen. So kann man mit ihr sicherstellen, dass die Lampen bei Sonnenuntergang eingeschaltet werden. Des Weiteren ist es auch möglich, diese dann nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit aktiviert zu lassen; etwa bis die Kinder schlafen gehen. Dadurch wird nicht nur Strom und somit Geld gespart, auch werden Tiere und Natur durch das künstliche Licht nicht unnötig lange gestört.

Darüber hinaus ist es möglich, mit Smart Home sicherzustellen, dass die Beleuchtung je nach Helligkeit automatisch ein- und ausgeschaltet wird. Sensoren erfassen die Gegebenheiten und wenn der Himmel dunkel wird, werden die Lampen automatisch aktiviert. Dabei lässt sich auch die Intensität anpassen, denn am Nachmittag oder frühen Abend darf diese noch geringer ausfallen als bei Nacht.

Zusätzlich ermöglicht Smart Home es, das Licht jederzeit per Smartphone oder Tablet einzuschalten, was ebenfalls sehr praktisch sein kann, etwa, wenn man merkt, dass nur bestimmte Bereiche des Gartens beleuchtet werden müssen.
Und schließlich kann eine Smart-Home-Beleuchtung auch dann ihre Vorteile ausspielen, wenn die Kinder ausnahmsweise früher von der Schule nach Hause kommen, es bereits dunkel ist und man dann von der Arbeit aus das Licht im Garten einschalten kann.

Auf Sicherheit bei Spielgeräten und Gartenmöbeln achten

Spielgeräte sind eine tolle Sache – sie animieren Kinder dazu, sich zu bewegen und somit ihre motorischen Fähigkeiten auszubauen. Allerdings können auch sie zur Falle werden. So ist etwa darauf zu achten, dass alle Schrauben fest sind und solche, die sich gelockert haben, nachgezogen werden. Schließlich haben lockere Schrauben zur Folge, dass die Geräte instabil werden und dass sie hervorstehen, was beides eine große Verletzungsgefahr birgt.

Spielgerät im GartenPin
Bild: © Poprock3d / Adobe Stock

Ebenso sollte die Standfestigkeit gewährleistet sein; ein umfallender Kletterturm oder eine zur Seite kippende Schaukel können schwere Verletzungen zur Folge haben. Eine solche Standfestigkeit kann man sicherstellen, indem man beim Aufbau die Standbeine tief genug im Boden einbetoniert. Zudem ist es hilfreich, auf Prüfsiegel zu achten, denn so kann man sicher sein, dass die Geräte von einer zuverlässigen Stelle kontrolliert worden sind.

In Bezug auf Gartenmöbel sollte man nach Möglichkeit dafür sorgen, dass deren Kanten nicht auf Höhe des Kopfes der Kinder sind – etwa bei Tischplatten. Ebenso sollte man eher solche Möbel nehmen, deren Ecken abgerundet sind. Zudem ist es hilfreich, weichere Materialien auszuwählen, also eher Holz anstatt Granit oder Metall. Wer mit Möbeln liebäugelt, die verstellbar sind, sollte bedenken, dass experimentierfreudige Kinder sich daran verletzen können – nicht verstellbare Möbel sind hier deutlich sicherer.

Wasserflächen absichern

Kinder und Wasser ist ein heikles Thema. Oft fühlt sich der Nachwuchs vom nassen Element magisch angezogen. Sei es, weil es so interessant ist, die Fische und Frösche am und im Teich zu beobachten oder weil Planschen so viel Spaß macht. Schnell ist das Kind dann in den Teich gefallen und kann aufgrund der Tiefe in ernsthafte Gefahr kommen. Selbst in den flacheren Regionen kann es problematisch werden, zum Beispiel, wenn das Kind mit dem Gesicht vornüber hineinfällt. Daher sollte der Teich am besten umzäunt werden.

Alternativ kann man sich auch mit einer Abdeckung behelfen. Gleiches gilt für einen Pool, der – wenn nicht in Benutzung – abgedeckt werden sollte. Und auch ein Planschbecken sollte nicht für unbeobachtete Kinder frei zugänglich sein, denn auch schon bei einem niedrigen Wasserstand können kleine Kinder ertrinken oder sich anderweitig schwer verletzen.

Fazit

Ein Garten ist wunderschön – sowohl für die Erwachsenen als auch die Kinder. Damit er für Letztere jedoch nicht zur Gefahr wird, sollte man ihn entsprechend sichern. Dazu gehört eine ausreichende Beleuchtung, die vor allem mit Hilfe von Smart-Home-Unterstützung einen großen Teil zur Sicherheit beiträgt. Darüber hinaus ist es ebenso angeraten, bei Gartenmöbeln und Spielgeräten wie auch bei Wasserflächen darauf zu achten, dass diese nicht zur Gefahr für den geliebten Nachwuchs werden.


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