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Fieber. Flecken. Vorbei.

Drei-Tage-Fieber bei Kindern: Symptome, Ausschlag und Ansteckung

Drei-Tage-Fieber bei Kindern: Symptome, Ausschlag und Ansteckung

Ein Baby oder Kleinkind bekommt plötzlich hohes Fieber – scheinbar ohne eindeutige Ursache. Nach einigen Tagen fällt die Temperatur ebenso plötzlich wieder ab. Kurz darauf erscheinen kleine rosafarbene Flecken auf Brust, Bauch oder Rücken. Dieser typische Verlauf kann auf das Drei-Tage-Fieber hindeuten.

Die Erkrankung verläuft meistens harmlos. Das hohe Fieber kann Eltern trotzdem verunsichern und bei manchen Kindern einen Fieberkrampf auslösen. Zudem lässt sich während der ersten Krankheitstage noch nicht sicher erkennen, ob tatsächlich das Drei-Tage-Fieber oder eine andere Infektion hinter der hohen Temperatur steckt.

Drei-Tage-Fieber auf einen Blick

  • Betroffen sind hauptsächlich Babys und Kleinkinder.
  • Die Erkrankung wird durch humane Herpesviren verursacht.
  • Nach der Ansteckung vergehen meistens ein bis zwei Wochen.
  • Das Fieber steigt häufig plötzlich auf über 39,5 Grad.
  • Die Fieberphase dauert meistens drei bis fünf Tage.
  • Nach dem Abfallen des Fiebers entwickelt sich häufig ein rosafarbener Ausschlag.
  • Der Ausschlag beginnt meist an Rumpf und Nacken.
  • Eine ursächliche Behandlung oder Impfung gibt es nicht.
  • Wichtig sind ausreichendes Trinken und die Beobachtung des Allgemeinzustands.
  • Bei einem ersten Fieberkrampf oder einem Krampf von mehr als fünf Minuten wird die 112 gerufen.

Was ist das Drei-Tage-Fieber?

Das Drei-Tage-Fieber ist eine ansteckende Virusinfektion, die fast ausschließlich bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt. Der medizinische Name lautet Exanthema subitum. Die Erkrankung wird außerdem als Roseola infantum oder sechste Krankheit bezeichnet.

Typisch ist ein plötzlich einsetzendes hohes Fieber. Es hält meistens drei bis fünf Tage an – und fällt dann rasch wieder ab. Erst zu diesem Zeitpunkt zeigt sich bei vielen Kindern der charakteristische Hautausschlag.

Dieser Verlauf macht das Drei-Tage-Fieber im Nachhinein häufig gut erkennbar. Während der Fieberphase kann allerdings noch niemand allein anhand der Temperatur sicher sagen, welche Erkrankung dahintersteckt.

Nach Angaben von gesund.bund.de kommen bis zum dritten Geburtstag praktisch alle Kinder mit den verantwortlichen Viren in Kontakt. Allerdings nicht jedes Kind entwickelt dabei erkennbare Beschwerden.

Welche Viren verursachen das Drei-Tage-Fieber?

Ausgelöst wird die Erkrankung überwiegend durch das humane Herpesvirus 6, kurz HHV-6. Seltener ist das humane Herpesvirus 7 beteiligt.

Die Bezeichnung Herpesvirus führt gelegentlich zu Verwirrung. Die Erreger des Drei-Tage-Fiebers sind jedoch nicht mit den Viren gleichzusetzen, die Lippen- oder Genitalherpes verursachen. Sie gehören lediglich derselben großen Virusfamilie an.

Nach der ersten Infektion verbleiben die Viren im Körper. Das ist bei Herpesviren üblich – und für gesunde Kinder normalerweise kein Problem. Bei Menschen mit einer sehr schweren Immunschwäche, können die Viren in seltenen Fällen eventuell wieder aktiv werden.

Wie wird das Drei-Tage-Fieber übertragen?

Die Viren werden wahrscheinlich hauptsächlich durch Speichel und feinste Speicheltröpfchen weitergegeben. Eine Übertragung ist beispielsweise möglich:

  • beim Husten oder Niesen
  • beim Küssen und Kuscheln
  • über engen Kontakt innerhalb der Familie
  • beim gemeinsamen Benutzen von Trinkgefäßen oder Besteck
  • über Spielzeug, das kleine Kinder in den Mund nehmen

Auch Menschen ohne erkennbare Beschwerden können die Viren im Speichel tragen. Deshalb lassen sich Ansteckungen im Familienalltag kaum vollständig verhindern.

Regelmäßiges Händewaschen, getrennte Trinkgefäße – und das Reinigen häufig benutzter Gegenstände, sind dennoch sinnvoll. Eine besondere Desinfektion der gesamten Wohnung ist aber normalerweise nicht erforderlich.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Beschwerden liegen ungefähr ein bis zwei Wochen. Danach beginnt die Erkrankung häufig ganz plötzlich mit hohem Fieber.

Weil sich das Kind bereits einige Zeit vor den ersten sichtbaren Krankheitszeichen angesteckt hat, lässt sich die Infektionsquelle oft leider nicht mehr nachvollziehen.

Welche Symptome sind typisch?

Das Drei-Tage-Fieber verläuft meistens in zwei gut voneinander unterscheidbaren Phasen: Zunächst tritt das hohe Fieber auf. Wenn die Temperatur wieder sinkt, folgt häufig der Ausschlag. Allerdings entwickelt nicht jedes Kind den vollständigen typischen Verlauf. Einige Infektionen bleiben so mild, dass sie kaum bemerkt werden.

Erste Phase: plötzliches hohes Fieber

Das Fieber kann innerhalb kurzer Zeit auf über 39,5 oder sogar 40 Grad Celsius steigen. Es hält meistens drei bis fünf Tage an.

Manche Kinder sind währenddessen sehr müde, weinerlich oder gereizt. Andere spielen trotz der hohen Temperatur zwischendurch beinahe wie gewohnt. Die Höhe des Fiebers allein sagt daher nicht zuverlässig aus, wie schwer ein Kind erkrankt ist.

Mögliche zusätzliche Beschwerden sind:

  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Reizbarkeit
  • Husten oder Schnupfen
  • ein geröteter Rachen
  • geschwollene Lymphknoten am Hals
  • geschwollene Augenlider
  • Durchfall
  • Erbrechen

Bei einem Säugling kann sich außerdem die Fontanelle vorwölben oder gespannt wirken. Eine vorgewölbte Fontanelle sollte übrigens bitte immer ärztlich beurteilt werden, da sie auch andere Ursachen haben kann.

Wie ihr die Temperatur richtig messt und welche Fiebergrenzen je nach Alter gelten, erklären wir ausführlich in unserem Hauptbeitrag über Fieber bei Babys und Kindern.

Zweite Phase: Das Fieber fällt und der Ausschlag erscheint

Nach einigen Tagen fällt die Körpertemperatur häufig innerhalb weniger Stunden wieder auf einen normalen Wert. Fast zeitgleich oder kurz danach entwickelt sich bei vielen Kindern ein Hautausschlag.

Typisch sind:

  • kleine blassrote oder rosafarbene Flecken
  • teilweise leicht erhabene Knötchen
  • ein Beginn an Brust, Bauch, Rücken oder Nacken
  • eine mögliche Ausbreitung auf Arme, Beine oder Gesicht
  • normalerweise kein oder nur geringer Juckreiz

Der Ausschlag kann bereits nach einigen Stunden wieder verschwinden. Manchmal bleibt er zwei bis drei Tage sichtbar.

Häufig geht es dem Kind zu diesem Zeitpunkt schon deutlich besser. Der plötzlich auftretende Ausschlag wirkt dann zwar beunruhigend, zeigt beim typischen Drei-Tage-Fieber aber meist die letzte Krankheitsphase an.

Wie unterscheidet sich der Ausschlag von anderen Kinderkrankheiten?

Ein Hautausschlag lässt sich nicht immer anhand seines Aussehens sicher zuordnen. Beim Drei-Tage-Fieber entsteht er typischerweise erst, nachdem das hohe Fieber rasch abgeklungen ist. Er beginnt meist am Rumpf, bildet keine flüssigkeitsgefüllten Bläschen und juckt normalerweise nicht.

Andere Erkrankungen können einen deutlich anderen Verlauf zeigen:

  • Bei Masern beginnt der Ausschlag häufig hinter den Ohren und im Gesicht. Das Kind ist meist weiterhin deutlich krank und das Fieber kann erneut ansteigen.
  • Scharlach geht häufig mit starken Halsschmerzen, einer geröteten Zunge und einem feinen, sandpapierartigen Ausschlag einher.
  • Windpocken verursachen juckende Flecken, Knötchen und flüssigkeitsgefüllte Bläschen in verschiedenen Entwicklungsstadien.
  • Bei Ringelröteln beginnt die Hautrötung häufig auffällig an beiden Wangen.
  • Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit verursacht vor allem Flecken oder Bläschen im Mund sowie an Händen und Füßen.

Fotos aus dem Internet können eine ärztliche Untersuchung nicht ersetzen. Das gilt besonders, wenn das Kind weiterhin Fieber hat, schwer krank wirkt oder der Ausschlag nicht zum typischen Verlauf passt.

Ist das Drei-Tage-Fieber gefährlich?

Bei ansonsten gesunden Kindern, heilt die Infektion normalerweise von allein und ohne Folgen aus. Die größte Belastung ist das hohe Fieber. Dadurch verliert der Körper mehr Flüssigkeit und manche Kinder trinken deutlich weniger, als gewohnt.

Eine weitere mögliche Begleiterscheinung ist ein Fieberkrampf. Solche Krämpfe sehen dramatisch aus, führen aber in der Regel nicht zu bleibenden Schäden.

Schwere Komplikationen sind bei gesunden Kindern selten. Ein höheres Risiko besteht bei Menschen mit einer stark geschwächten Immunabwehr. Bei ihnen können reaktivierte Viren in seltenen Fällen beispielsweise eine Gehirnentzündung verursachen.

Was ist ein Fieberkrampf?

Bei einem Fieberkrampf verliert das Kind plötzlich das Bewusstsein. Sein Körper kann steif werden, Arme und Beine können zucken und die Augen können sich verdrehen. Mitunter wirken die Lippen vorübergehend bläulich.

Ein solcher Anfall dauert häufig nur wenige Minuten. Trotzdem sollte insbesondere der erste Fieberkrampf sofort medizinisch abgeklärt werden, damit andere Ursachen ausgeschlossen werden können.

Während des Krampfes solltet ihr:

  • auf die Uhr schauen und die Dauer messen
  • das Kind vor Stürzen und Verletzungen schützen
  • gefährliche Gegenstände aus der Umgebung entfernen
  • enge Kleidung am Hals lockern
  • nichts in den Mund stecken
  • dem Kind nichts zu trinken oder zu essen geben
  • es nicht gewaltsam festhalten
  • nach dem Anfall die Atmung kontrollieren

Ruft die 112, wenn das Kind zum ersten Mal einen Fieberkrampf hat, der Anfall länger als fünf Minuten dauert, sich wiederholt, nur eine Körperseite betroffen ist – oder das Kind anschließend nicht richtig zu sich kommt. Diese Empfehlung nennt auch das vom Bundesgesundheitsministerium bereitgestellte und fachlich geprüfte Portal gesund.bund.de .

Können fiebersenkende Mittel einen Fieberkrampf verhindern?

Fiebersenkende Medikamente können Schmerzen und starkes Unwohlsein lindern. Sie verhindern Fieberkrämpfe jedoch nicht zuverlässig.

Gebt eurem Kind Paracetamol oder Ibuprofen nur alters- und gewichtsabhängig, nach ärztlicher Empfehlung, beziehungsweise nach den Angaben der Packungsbeilage. Beide Wirkstoffe sollten nicht ohne medizinische Rücksprache abwechselnd oder gleichzeitig verabreicht werden.

Acetylsalicylsäure, bekannt als ASS oder Aspirin, ist für Kinder mit einem fieberhaften Virusinfekt ungeeignet, sofern sie nicht ausdrücklich ärztlich verordnet wurde.

Wie wird das Drei-Tage-Fieber behandelt?

Ein Medikament gegen die verursachenden Viren ist bei einem gewöhnlichen Verlauf nicht erforderlich. Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden. Hilfreich sind vor allem:

  • Ruhe und viel Schlaf
  • regelmäßiges Anbieten von Getränken
  • körperliche Nähe und Beruhigung
  • leichte, bequeme Kleidung
  • eine zur Fieberphase passende Bettdecke
  • regelmäßige Kontrolle des Allgemeinzustands
  • bei Bedarf ärztlich abgestimmte Mittel gegen Fieber oder Schmerzen

Das Kind muss nicht zum Essen gedrängt werden. Wesentlich wichtiger ist, dass es genügend Flüssigkeit aufnimmt.

Weitere Orientierung zu geeigneten Getränken und möglichen Anzeichen einer Austrocknung findet ihr in unserem Beitrag über den Flüssigkeitsbedarf von Babys und Kleinkindern.

Helfen Wadenwickel beim Drei-Tage-Fieber?

Körperwarme Wadenwickel können angeboten werden, wenn das Kind warme Hände und Füße hat, nicht friert und die Wickel angenehm findet. Sie gelten allerdings nicht als notwendige Behandlung und sollten nicht allein dazu dienen, die Zahl auf dem Thermometer möglichst schnell zu senken.

Bei kalten Füßen, Frieren, Schüttelfrost oder während eines Fieberanstiegs sind sie absolut ungeeignet. Wie ihr sie richtig anlegt und wann ihr darauf verzichten solltet, zeigen wir in unserem Ratgeber über Wadenwickel bei Fieber.

Woran lässt sich ein Flüssigkeitsmangel erkennen?

Durch das hohe Fieber verliert der Körper mehr Flüssigkeit. Gleichzeitig haben viele Kinder wenig Appetit und möchten auch weniger trinken.

Mögliche Warnzeichen für einen Flüssigkeitsmangel sind:

  • ein trockener Mund und trockene Lippen
  • deutlich weniger nasse Windeln oder Toilettengänge
  • dunkler Urin
  • Weinen ohne Tränen
  • auffällige Müdigkeit oder Teilnahmslosigkeit
  • eingesunkene Augen
  • bei Babys eine eingesunkene Fontanelle

Bietet häufig kleine Schlucke an. Stillkinder dürfen öfter angelegt werden. Verweigert das Kind das Trinken oder behält es wegen wiederholten Erbrechens keine Flüssigkeit bei sich, benötigt ihr rasch ärztlichen Rat.

Wann sollte das Kind ärztlich untersucht werden?

Das Drei-Tage-Fieber lässt sich zu Beginn nicht sicher von anderen Infektionen unterscheiden. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt deshalb eine kinderärztliche Abklärung, um schwerwiegendere Ursachen des hohen Fiebers auszuschließen. (kindergesundheit-info.de)

Wendet euch an die Kinderarztpraxis oder außerhalb der Sprechzeiten an die 116117, wenn:

  • ein Baby jünger als drei Monate mindestens 38 Grad Celsius Fieber hat
  • ein älteres Baby oder Kleinkind unter zwei Jahren länger als einen Tag fiebert
  • das Fieber länger als drei Tage anhält
  • die Temperatur trotz geeigneter Maßnahmen nicht zurückgeht
  • das Kind kaum oder gar nicht trinkt
  • deutlich weniger Urin ausgeschieden wird
  • wiederholtes Erbrechen oder starker Durchfall hinzukommt
  • das Kind starke Schmerzen hat
  • sich eine Fontanelle sichtbar vorwölbt
  • das Kind auch nach dem Abfallen des Fiebers ungewöhnlich schlapp bleibt
  • ihr unsicher seid oder euch ernsthaft Sorgen macht

Wann müsst ihr sofort die 112 rufen?

Ruft den Rettungsdienst, wenn das Kind:

  • schwer weckbar oder bewusstlos ist
  • schlecht oder ungewöhnlich schnell atmet
  • bläuliche Lippen bekommt
  • einen ersten oder länger als fünf Minuten dauernden Fieberkrampf hat
  • einen steifen Nacken entwickelt
  • stark lichtempfindlich oder verwirrt wirkt
  • rote oder violette Flecken bekommt, die unter Druck nicht verblassen
  • deutliche Kreislaufprobleme zeigt
  • innerhalb kurzer Zeit immer schwerer krank wirkt

Wissenswert: Nicht wegdrückbare Hautblutungen können zusammen mit Fieber und einem schweren Krankheitsgefühl unter anderem auf eine Meningokokken-Erkrankung hinweisen. Wartet in diesem Fall nicht darauf, ob die Flecken von allein verschwinden.

Wie lange ist das Drei-Tage-Fieber ansteckend?

Die höchste Ansteckungsgefahr besteht vermutlich während der Fieberphase und möglicherweise bereits vor den ersten Beschwerden. Sobald das Fieber abgeklungen ist und der typische Ausschlag auftritt, gelten die Kinder normalerweise nicht mehr als ansteckend.

Das klingt zunächst ungewöhnlich: Der sichtbare Ausschlag erscheint also häufig erst dann, wenn die größte Ansteckungsphase bereits vorbei ist.

Da auch gesunde Erwachsene und ältere Kinder die Viren im Speichel tragen können, lässt sich die Weitergabe im Alltag nur begrenzt verhindern.

Darf das Kind mit Drei-Tage-Fieber in die Kita?

Während das Kind Fieber hat, gehört es nicht in die Kita oder zu einer Tagespflegeperson. Es braucht Ruhe und kann andere Kinder anstecken.

Nach der Erkrankung sollte es mindestens einen vollständigen Tag ohne Fieber und ohne fiebersenkende Medikamente zu Hause bleiben. Es kann zurückkehren, wenn es wieder munter ist, normal trinkt und ohne Durchhänger am Kita-Alltag teilnehmen kann.

Der verblassende Ausschlag allein ist normalerweise kein Grund, das Kind länger auszuschließen. Informiert die Einrichtung trotzdem über die Erkrankung. Die Kita kann bei einem gehäuften Auftreten zusätzliche Hinweise geben.

Kann ein Kind mehrfach am Drei-Tage-Fieber erkranken?

Da unterschiedliche Virustypen beteiligt sein können, ist eine weitere Erkrankung grundsätzlich möglich. Typische erneute Verläufe sind jedoch selten.

Viele spätere fieberhafte Infekte mit Hautausschlag haben eine andere Ursache. Deshalb sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass ein Kind erneut das Drei-Tage-Fieber hat.

Gibt es eine Impfung gegen das Drei-Tage-Fieber?

Nein. Eine Impfung gegen HHV-6 oder HHV-7 steht nicht zur Verfügung. Weil die Infektion bei gesunden Kindern fast immer ohne Folgen abheilt, ist eine besondere vorbeugende Behandlung normalerweise ebenfalls nicht erforderlich.

Die wichtigste Schutzmaßnahme ist eine gute Alltagshygiene. Eine Ansteckung lässt sich dadurch jedoch nicht immer verhindern.


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