Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, wird nicht ohne Grund als Spagat bezeichnet. Als Eltern fühlt ihr euch schließlich häufig so, als müsstet ihr euch zerreißen, um beide Lebensbereiche miteinander zu vereinbaren. Zwischen Arbeitsstress, Feierabendverkehr, Überstunden, Haushalt und Kindern bleibt nur wenig Zeit – und in der Regel viel Stress. Es gibt jedoch ein paar Tipps, mit denen ihr den Familienabend besser genießen und einer mentalen Erschöpfung vorbeugen könnt.
Den Arbeitstag bewusst abschließen
Der Übergang vom Arbeitstag in den Familienabend sollte bewusst gestaltet werden. Ob ihr vom Büro heimfahrt oder im Homeoffice den Laptop zuklappt, lasst die Arbeit bewusst hinter euch, um abzuschalten und im Feierabend anzukommen. Das ist oft leichter gesagt als getan.
Ein paar einfache Rituale können euch helfen:
- Am Ende des Arbeitstages eine To-Do-Liste für den nächsten Tag schreiben – so sind diese Aufgaben aus dem Kopf und ihr müsst nicht mehr darüber nachdenken.
- Laptop und Arbeitshandy in einem anderen Raum oder in der Tasche verstauen und erst am nächsten Morgen wieder nutzen – so werden Benachrichtigungen und Arbeitsmails nach Feierabend nicht mehr überprüft.
- Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft und ein paar bewusste Atemzüge helfen, den Kopf freizumachen.
Perfektion loslassen
Niemand ist perfekt, der Familienalltag schon mal gar nicht. Tut euch den Gefallen und werft unrealistische Ansprüche über Bord. Nichts muss perfekt sein, gut genug ist völlig ausreichend. Lernt, zu improvisieren und etwas mehr Leichtigkeit in euren Alltag zu bringen, anstatt euch mit Perfektionismus Druck zu machen. Legt stattdessen den Fokus auf die gemeinsame Zeit und nicht auf einen makellosen Ablauf, der ohnehin nicht funktioniert.
Alltag unkompliziert gestalten
Macht euch das Leben leichter, indem ihr euren Alltag möglichst unkompliziert gestaltet. Nach einem stressigen Arbeitstag kostet jede noch so kleine Entscheidung wertvolle Energie. Also schaut euch eure abendlichen Aktivitäten kritisch an und überlegt, was davon wirklich wichtig ist und was gestrichen werden kann, um unnötigen Stress zu reduzieren.
Anstatt jeden Abend ein aufwändiges Gericht zu kochen, kann es helfen, einen Wochenplan zu erstellen und Mahlzeiten am Wochenende vorzukochen. So bleibt unter der Woche mehr Zeit für das entspannte, gemeinsame Essen. Ist einmal keine Zeit zum Kochen, könnt ihr euch auch unkompliziert Pasta in Berlin bestellen, die direkt an eure Haustür geliefert wird – und der ganzen Familie schmeckt. Reste lassen sich gut aufbewahren, sodass das Mittagessen für den nächsten Tag bereits vorbereitet ist.
Übrigens könnt ihr euch so auch den Einkauf erleichtern, indem ihr euch die Lebensmittel einfach nach Hause liefern lasst, anstatt selbst in den Supermarkt fahren zu müssen.
Gemeinsame Abendroutinen schaffen
Routinen und wiederkehrende Abläufe entlasten die Eltern mental und Struktur gibt Kindern Sicherheit. Legt daher für euren Familienabend Zeiten für das gemeinsame Essen, Aufgaben und Unterhaltung fest.
Das gemeinsame Abendessen ist ein idealer Ankerpunkt des Tages, an dem ihr Gespräche über euren Tag führen und so den Familienzusammenhalt stärken könnt. Wichtig ist es, dass ihr euch die Zeit nehmt, gemeinsam zu essen und dabei präsent zu sein – ohne Handy, Fernseher oder E-Mails.
Auch Haushaltsaufgaben wie das Kochen und Aufräumen können spielerisch in den Tag eingeplant werden. Jeder bekommt kleine Aufgaben, sodass selbst der Haushalt zur gemeinsamen Zeit wird. Auch Vorlese- und Spielzeiten vor dem Schlafengehen sollten feste Bestandteile des Abendrituals sein. Wichtig ist es, dass ihr dabei präsent bleibt und euch nicht ablenken lasst.
Unterstützung annehmen und Me-Time einplanen
Niemand muss den Familienalltag vollständig allein bewältigen. Verteilt stattdessen Aufgaben innerhalb der Familie fair und baut euch ein unterstützendes Netzwerk aus Familienmitgliedern, Nachbarn und Freunden auf, in dem ihr euch gegenseitig entlasten könnt. Tut euch mit anderen Eltern zusammen und wechselt euch beim Abholen der Kinder und bei der Kinderbetreuung ab. Setzt euch nicht zu sehr unter Druck, delegiert Aufgaben, wo möglich, und nehmt Hilfe von anderen an.
Das hilft auch, mehr Me-Time in den Alltag einzubauen, denn sie ist für Eltern nicht nur Luxus, sondern wichtig, um langfristig den mentalen Belastungen des Elternseins gewachsen zu sein. Selbst kurze Auszeiten für Sport, Lesen und Hobbys helfen, eure Batterien aufzuladen und den Familienalltag nicht nur besser zu meistern, sondern auch mehr genießen zu können.
Ein entspannter Familienabend entsteht nicht durch absolute Perfektion, sondern indem ihr realistische Erwartungen stellt, Flexibilität und Leichtigkeit in den Alltag bringt und euch bewusst Zeit füreinander nehmt.
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