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Das Einkaufen mit Kindern meistern

von Jacqueline Esser
Veröffentlicht: Letztes Update
Einkauf mit Kindern meistern

In der einen Hand der Einkaufszettel, in der anderen den Wagen und das Kind im Schlepptau. Für viele Mütter wird der wöchentliche Einkauf zur Geduldsübung. Doch mit ein paar Tricks, kann der Einkauf zum gemütlichen Spaziergang durch den Supermarkt werden.

Der Wocheneinkauf ist eine anstrengende Angelegenheit. Überfüllte Läden, enge Gänge und kilometerlange Schlangen an den Kassen. Wenn dann noch ein quengelndes Kind dazu kommt, das gelangweilt im Einkaufswagen sitzt, oder im Gänsemarsch hinter der Mutter her watschelt, ist der Einkaufsspaß schnell vergessen. Doch mit ein paar Tricks, wird auch der stressigste Einkauf zum Abenteuerspaziergang durch den Supermarkt.

Gut vorbereitet in den Einkauf starten

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Das Sprichwort passt beim Einkaufen nahezu perfekt. Damit der Einkauf mit Kindern reibungslos abläuft, sollten einige Vorbereitungen getroffen werden. Damit die Kinder nicht vor Müdigkeit jammern, wenn sie an der Kasse in der Warteschlange stehen müssen, sollten sie auf jeden Fall ausgeschlafen sein, bevor es zum Einkaufen geht. Auch hungrige Kinder quengeln schnell und wollen vor lauter Hunger alles kaufen, was sie sehen. Daher gilt auch hier, besser vor dem Einkaufen den Kindern noch einen kleinen Snack gönnen. Zu guter Letzt sollte der Weg zum Supermarkt nicht mit Stress verbunden sein. Eine ruhige Abfahrt und ein entspannter Weg kann das Einkaufen mit Kindern enorm vereinfachen.

Stoßzeiten meiden

Die richtige Zeit für den Einkauf zu wählen, ist ein wichtiger Punkt, in der Trickkiste für ein enspanntes Einkaufen mit Kindern. Der Samstagvormittag ist einer der familienunfreundlichsten Zeitpunkte für den Wocheneinkauf. Die Supermärkte platzen aus allen Nähten und in den engen Gängen ist kaum Platz für eine Person mit Einkaufswagen, geschweigedenn für eine Mutter mit Kindern, oder eine ganze Familie.

Kinder lassen die Massen an Menschen oft unruhig werden. Nachvollziehbar, denn alle sind größer als sie selbst.

Begibt man sich in ihre Perspektive, bekommt man beim Anblick der “Riesen” leicht Beklemmungen. Auch die Nachmittagsstoßzeiten zwischen 16 und 18 Uhr sollte man zum gemeinsamen Einkaufen meiden.

Den Supermarkt kennen, wie die eigene Westentasche

Zu empfehlen ist außerdem, dass Eltern den Supermarkt, in den sie mit ihren Kindern einkaufen gehen wollen, gut kennen. Wo befinden sich die Quengelfallen wie Süßigkeiten- oder Spielzeugregal? Gibt es Quengelware an den Kassen? Kennt man den Supermarkt wie seine Westentasche, muss man zudem beim Einkaufen nicht lange nach den benötigten Sachen suchen. So verringert sich die Zeit im Markt enorm.

Fest geplante Einkaufrouten durch den Laden erleichtern den Einkauf und das Umgehen potenzieller “Gefahrenquellen”.

Kleine Super-Einkäufer

Geht ein Kind oft mit zum Einkaufen, weiß es wahrscheinlich bei manchen Dingen schon, wo sie sich befinden. Dieses Wissen kann man nutzen, um die Kinder beim Einkaufen mit einzubeziehen. Das Kind kann die benötigten Lebensmittel, wie Butter, Brot und Aufschnitt suchen, und in den Wagen legen. So wird der langweilige Einkauf schnell zum spannenden Vergnügen. Ältere Kinder können vielleicht auch schon den Einkaufszettel vorlesen und so die Mutter anweisen, was nun aus dem Regal genommen werden muss. Zum Schluss des Einkaufs kann gemeinsam alles auf das Laufband an der Kasse gelegt werden, und das Kind kann den Einkauf zahlen.


 

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