Stromzähler
Bild: © Andrey Popov / Adobe Stock

Berlin (AFP) – Rund jeder zweite örtliche Stromversorger hat mittlerweile Preiserhöhungen zum Jahreswechsel angekündigt. Wie die beiden Vergleichsportale Verivox und Check24 mitteilten, erhöhen 419 Grundversorger die Preise oder taten das bereits, die Erhöhungen liegen dabei im Schnitt bei 5,5 Prozent. Das ist noch einmal deutlich mehr als der Stand vom vergangenen Wochenende. Dabei war Verivox auf 177 Versorger und Check24 auf 186 Anbieter mit Preisanpassungen gekommen.

Grund für den Anstieg ist der Stichtag 20. November: Die Versorger müssen Preiserhöhungen sechs Wochen vorher ankündigen. Fast alle Erhöhungen sollen zum Jahreswechsel in Kraft treten.

In den von Strompreiserhöhungen betroffenen Gebieten gibt es den Berechnungen von Verivox zufolge zwölf Millionen Haushalte. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden müsse mit Mehrkosten von durchschnittlich 70 Euro pro Jahr rechnen. Check24 geht von einem Jahresverbrauch von 5000 Kilowattstunden und Mehrkosten in Höhe von 84 Euro im Jahr aus.

Die Portale sprachen von einem neuen Rekordhoch bei den Strompreisen. Als Gründe für die Anpassungen geben die Anbieter demnach vor allem die steigende EEG-Umlage sowie anziehende Stromnetzgebühren an. Verivox und Check24 empfehlen Verbrauchern, vom Recht auf Kündigung bei einer Preiserhöhung Gebrauch zu machen und nach günstigeren Anbietern Ausschau zu halten.


hcy/ilo

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