Kredite aus dem Netz können Geld sparen Fragen und Antworten zur Suche nach dem passenden Ratenkredit

Kredite aus dem Netz
Bild: © bernardbodo / Fotolia

Frankfurt/Main (AFP) – Das neue Auto, die Wohnungseinrichtung, eine Renovierung: Das sind die häufigsten Gründe, warum Verbraucher einen Ratenkredit aufnehmen. Doch selbst im aktuellen Niedrigzinsumfeld können sie dabei noch Geld sparen. Laut Bundesbank zahlten Verbraucher im vergangenen Dezember im Schnitt 5,4 Prozent effektiven Jahreszins. Wer im Netz vergleicht, kommt aber günstiger weg – das Online-Portal Smava wirbt derzeit etwa damit, für Kleinkredite sogar Geld zu bezahlen.

WANN ERGIBT EIN KREDIT SINN?

Kredite kommen meist ins Spiel, wenn plötzlich größere Anschaffungen ins Haus stehen. Außerdem können Verbraucher durch eine Umschuldung teurere Kredite ablösen und so ihre Zinslast senken. Verbraucherschützer raten, vor einer Kreditaufnahme gründlich zu überprüfen, ob die Anschaffung unbedingt nötig ist oder ob sich eine günstigere Alternative finden lässt.

[blockquote align=“none“ author=““]Außerdem warnen die Experten, dass Selbstständige und befristet Beschäftigte es deutlich schwerer haben, von Banken einen Kredit zu bekommen, als Festangestellte. Für erstere könnten dem unabhängigen Portal „Finanztip“ zufolge über das Internet vermittelte Privatkredite eine Alternative sein. Dort sind die Zinsen allerdings oft höher als bei Bankdarlehen.[/blockquote]

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WAS MUSS ICH MIR FÜR EINEN KREDIT ÜBERLEGEN?

Vor der Angebotssuche sollten Interessierte laut den Verbraucherzentralen berechnen, wie viel Geld sie realistisch monatlich zur Schuldentilgung beiseite legen können. Anschließend sollten sie laut „Finanztip“ überlegen, wie lange sie einen Kredit tilgen wollen und erst im letzten Schritt schauen, ob sie damit die angestrebte Kreditsumme erreichen. Können sie das nicht, sollten sie laut dem Portal lieber nochmal die Anschaffung überdenken, statt durch eine Laufzeitverlängerung die Gesamtbelastung für den Geldbeutel deutlich zu erhöhen.

WIE FINDE ICH DIE GÜNSTIGSTEN KREDITE?

Zu Beginn sollten Verbraucher laut „Finanztest“ ihren Schufa-Eintrag auf fehlerhafte Informationen überprüfen. Das geht einmal im Jahr kostenlos. Wer zu einem Bankberater geht, um sich dort zu informieren, sollte laut Verbraucherzentrale darauf bestehen, dass Schufa-Abfragen nur als „Konditionsabfrage“ und nicht als „Kreditanfrage“ gestellt werden. Sonst senkt die Schufa automatisch die Bonitätseinschätzung, wenn der Interessent den angefragten Kredit doch nicht abschließt.

[blockquote align=“none“ author=““]Verbraucherschützer raten ohnehin eher zur Nutzung von Online-Vergleichsportalen – und zwar mehrerer verschiedener Portale, da sie teils Sonderkonditionen mit einzelnen Banken haben.[/blockquote]

WIE NUTZE ICH DIE VERGLEICHSPORTALE?

Verbraucher sollten nicht auf die erste Zinsliste vertrauen, sondern auch persönliche Angaben machen, weil die Konditionen davon erheblich abhängen. Die relevante Vergleichsgröße ist der sogenannte effektive Jahreszins, der sämtliche Kosten beinhaltet.

Die Vergleichsportale haben den Vorteil, dass die Verbraucher sich den Gang zu den Filialen einzelner Banken sparen können, doch auch sie können Nerven kosten. Denn geschulte Berater melden sich laut „Finanztip“ häufig per Telefon oder E-Mail und drängen auf einen Abschluss. Daher bietet sich eine eigene E-Mail-Adresse nur für die Vergleichsportale an. Bei einigen Portalen wird eine sogenannte Restschuldversicherung besonders beworben. Davon raten Verbraucherzentralen und „Finanztip“ aber ab, weil der Versicherungsschutz oft teuer und voller Ausschlussklauseln ist. Im Zweifelsfall sollten Verbraucher lieber andere Sicherheiten anbieten oder getrennt nach einer Versicherung suchen.

 

fml/hcy/jm


 

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