Wenn man mit Kindern unterwegs ist, ist die richtige Sicherung der Kleinen im Fahrzeug das A und O. Selbst bei kurzen Strecken sollte und darf man nicht auf Kindersitz und Gurt verzichten. Wir verraten euch, was ihr sonst noch, für eine sichere Fahrt mit Kind, beachten müsst.

Der richtige Reifen kann Leben retten

Wer im Sommer mit Winterreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur einen hohen Verschleiß seiner Reifen, sondern gefährdet vor allem auch die Sicherheit der Mitfahrenden. Insbesondere wenn Kinder an Bord sind, sollte der Wagen zu 100% verlässlich sein. Dazu gehört je nach Jahreszeit auch die richtige Bereifung.

Winterreifen bestehen aus einer weichen Gummimischung, weshalb sie trotz niedriger Temperaturen für einen guten Halt auf der vereisten Fahrbahn sorgen. Sommerreifen dagegen haben ein grobes Profil und mehr Längsrillen, wodurch sie perfekt für eine trockene und nasse Fahrbahn ausgerichtet sind. In Sachen Reifen sollte man außerdem auf gute Qualität setzen. Hier empfiehlt sich die Orientierung an Testurteilen, wie dem ADAC Sommerreifen Test 2015. Hier bekommen Autofahrer genug Informationen, um die richtige Wahl in Sachen Sommerreifen zu treffen.

Kindersitz genau unter die Lupe nehmen

Obwohl das Gesetz es vorschreibt, befördern viele Eltern ihre Kinder nicht vorschriftsgemäß mit Sitz und Gurt. Die Wahl des richtigen Kindersitzes ist oft nicht einfach und birgt einige Tücken. Beim Kauf können sich Eltern daher ebenfalls an Testurteilen orientieren. Häufig kommt es vor, dass besonders günstige Kindersitze zwar den gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen entsprechen, in puncto Sicherheit und Bedienung aber dennoch mangelhaft sind. In einigen Fahrzeugen können zudem unvorhergesehene Probleme mit der Standfestigkeit des Sitzes auftreten. Deshalb sollte man vor der Fahrt unbedingt eine Einbauprobe mit Kindersitz und Kind durchführen. Nur so kann man feststellen, ob der Kindersitz straff genug sitzt und absolut standsicher eingebaut werden kann. Eine Beratung im Fachgeschäft erleichtert Eltern die Wahl zwischen den verschiedenen Modellen.

Nur mit Einklemmschutz sind die Hände sicher

Auch im Auto wollen Kinder möglichst viel von der „Welt da draußen“ sehen. Für sie stellen elektrische Fensterheber eine besonders große Gefahr dar. Mittlerweile sind viele Fahrzeuge mit einem automatischem Einklemmschutz ausgestattet,   welcher Schließen der Scheibe sofort auf Widerstände reagiert. In einigen älteren Modellen aber muss das Heben und Absenken der Scheibe noch immer mit einem Schalter reguliert werden. Hier sollten Eltern besonders vorsichtig sein und ihre Kinder keinesfalls unbeaufsichtigt, und schon gar nicht mit eingestecktem Zündschlüssel, im Auto lassen – auch nicht für kurze Zeiträume.

Über den Autor

Torsten Esser

Torsten hat das Vollzeit-Papa-Diplom. Er hat einen kleinen Sohn und eine Stieftochter, die er liebt, als wäre es seine eigene. Darüber hinaus hat er acht Semester lang "Soziale Arbeit" studiert. Mit einer unübertroffenen Mischung aus Wissen und Bauchgefühl, ist er der geborene Autor für dieses Magazin. Und ganz nebenbei kümmert er sich als Gründer und Inhaber von 1-2-family.de um alle Belange des Magazins.

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