Wenn man ein Kind erwartet, hat man im Laufe der Monate eine geradezu unendliche Liste an Dingen, die man abarbeiten möchte, oder muss, bevor der große Moment endlich da ist. Neben der wahrscheinlich längsten Shopping-Liste seines Lebens, steht dann vor allen Dingen die Wahl eines Vornamens an. Zurzeit geht der Trend scheinbar wieder in die Richtung der „alten“ Namen.

Biblisch oder klassisch darf es sein

Viele Paare gehen scheinbar im Moment wieder den Trend zum klassischen Namen. Auch Namen aus der Bibel dürfen es sein. Ob nun im speziellen danach gesucht wird, sei dahingestellt. Aber in den Rankings steigen diese Namen wieder um einige Plätze an. Namen, wie Elisa, Joel, Dina, und Benjamin sind wieder voll im Trend.

Aber ob biblisch, klassisch, zeitgemäß, abstrakt oder prominent, jeder Name hat seinen ganz eigenen Ursprung. Vielen werdenden Eltern ist es enorm wichtig, neben einem schön klingendem Namen, eine gefühlte Bindung zu seiner Bedeutung zu haben. Oft fließen die Lebensumstände der Eltern zum Zeitpunkt der Zeugung mit in die endgültige Namenswahl ein.

Den „Sinn des Lebens“ in einen Namen gepackt

Hat das Elternpaar eine schwere Zeit hinter sich, bekommen die Kinder einen Namen mit kämpferischem Ursprung. Andere möchten mit dem Namen des Kindes das Glück hinaus in die Welt schreien. Hierbei fällt oft die Wahl auf Benjamin oder Ben. Dieser Name hat einen hebräischen Ursprung und bedeutet „Sohn der rechten (glücklichen) Hand; Glückskind“.

Jedoch kann man mitunter auch, neben geschmacklichen Verwirrungen, über – nennen wir es – ungewöhnliche Bedeutungen stolpern. Am Beispiel des Namens Lea zeigt sich, dass ein Name teilweise mehrere Bedeutungen haben kann. Lea wird ebenfalls dem hebräischen zugeschrieben. Auch er ist ein biblischer Name. Mit viel Stolz werden die meisten Elternpaare, Familie und Freunden erklären, dass die Bedeutung des Namens etwas mit Menschen zu tun hat, die sich in allem besondere Mühe geben.

Allerdings … 

Der Name Lea hat noch eine andere Bedeutung. Und ohne das jetzt in irgendeiner Form wertend zu benennen, kann man davon ausgehen, dass niemand seine Tochter mit dem Namen Lea schmücken möchte, weil ihm (oder ihr) der Begriff der „Wildkuh“ als besonders „passend“ erscheint. 🙂

Hilfe bei der Namenssuche

Für alle, die sich der Bedeutung von Vornamen sicher sein möchten, oder bei der Namenssuche noch einen kreativen Anschub brauchen, empfehlen wir einen intensiven Blick in das Internet. Auch, wenn es am Ende meist einer der ersten Namen wird, die einem in den Sinn gekommen sind, ist es doch schön zu wissen, woher ein Name seinen Ursprung hat.


Über den Autor

Torsten Esser

Torsten hat das Vollzeit-Papa-Diplom. Er hat einen kleinen Sohn und eine Stieftochter, die er liebt, als wäre es seine eigene. Darüber hinaus hat er acht Semester lang "Soziale Arbeit" studiert. Mit einer unübertroffenen Mischung aus Wissen und Bauchgefühl, ist er der geborene Autor für dieses Magazin. Und ganz nebenbei kümmert er sich als Gründer und Inhaber von 1-2-family.de um alle Belange des Magazins.

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