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Nachhilfe: Der Weg zu besseren Schulnoten

von Jacqueline Esser
Veröffentlicht: Letztes Update

Viele Kinder haben Probleme den Schulstoff zu verstehen und kommen mit der Geschwindigkeit, in der die Lehrer den Lernstoff abarbeiten müssen, nicht zurecht. Hier ist Nachhilfe der Weg zu besseren Schulnoten. Kinder lernen im Einzelunterricht den versäumten Schulstoff oder wiederholen diesen. So wird die nächste Klassenarbeit zum Erfolg. 

Bild: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Bild: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Nachhilfe: Wann ist sie sinnvoll? 

Immer mehr Kinder erhalten mittlerweile Nachhilfe. Eltern möchten damit die Schulleistung ihrer Sprösslinge verbessern. Der Leistungsdruck an den Schulen steigt unaufhaltsam. Da bleibt nicht viel Zeit, um den erforderlichen Lernstoff an die Schüler zu bringen. Oftmals wird dieser nur in einer Schulstunde besprochen und erwartet, dass die Schüler ihn verstehen und begreifen.

In solchen Fällen eignet sich das wiederholen des Schulstoffs mit einem Nachhilfelehrer. Dieser kann im Einzelunterricht selbst die komplexesten Themen genau erklären, und dem Kind verständlich vermitteln. Beim gemeinsamen Lösen bestimmter Aufgaben, wird das erlernte Wissen überprüft und verinnerlicht. Nachhilfe schließt Wissenslücken in bestimmten Bereichen und führt so dazu, dass sich die Schulleistungen wieder verbessern.

Was kann Nachhilfe leisten? 

Hat ein Kind grundlegende Probleme in einem Fach, wie zum Beispiel in Englisch, kann es natürlich ratsam sein, die Nachhilfe über einen längeren Zeitraum zu planen. Hat ein Kind nur in bestimmten Themenbereichen Wissenslücken, reicht es Nachhilfe über einen kurze Zeit festzusetzten. Klare Zielvorgaben, bis wann ein Kind seine Wissenslücken aufgearbeitet haben sollte, erleichtert dem Nachhilfelehrer und dem Kind das zusammenarbeiten. Grundsätzlich sollten nur Teilbereiche des Schulstoffs aufgearbeitet werden müssen. Den kompletten Schulstoff eines Schuljahres zu wiederholen, hat nur in Ausnahmefällen wirklich Sinn.

Inwieweit sich die Schulleistungen eines Kindes durch Nachhilfe verbessern, hängt von der Qualität des Nachhilfeunterrichts ab. Damit sich ein Kind in einem Fach, von einer Fünf auf eine Drei verbessert, braucht es viel Zeit und Geduld. Das kann nicht in vier Wochen geschehen. Auch wenn einige Nachhilfeanbieter genau damit locken – Wunder sollte man nicht erhoffen. Ziel der Nachhilfe sollte eher sein, dass das Kind den Unterrichtsstoff nachholt und so wieder mit seinen Klassenkameraden Schritt halten kann.

In Deutschland darf jeder Nachhilfeunterricht geben. Denn es ist keine spezielle Qualifikation nötig, um Nachhilfelehrer zu sein. Umso wichtiger ist es, dass Eltern darauf achten, wer dem Kind Nachhilfe gibt. Er oder Sie sollte den Lernstoff selbst beherrschen und einen genauen Plan haben, wie die Nachhilfestunde abläuft. Es gibt einige professionelle Nachhilfe-Institute, die Nachhilfe von Lehrern und Studenten anbieten. Aber auch einige Schulen bieten spezielle Nachhilfe-Programme an. Und ältere Schüler oder Studenten geben Nachhilfe, um sich etwas nebenbei zu verdienen.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Institutionen, Vereine und private Zusammenschlüsse, die Nachhilfeunterricht anbieten. Die Vorteile solcher Einrichtungen können spezielle Angebote, wie bei LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) sein. Das Lehrpersonal wird gezielt auf mögliche Lernschwierigkeiten geschult, und kann ganz individuell auf die Schüler eingehen.

Die Auswahl ist also sehr groß. Den richtigen Nachhilfelehrer zu finden, ist oftmals eine Bauchentscheidung. Neben den Referenzen, die der potenzielle Nachhilfelehrer vorweisen kann, sollte auch die Chemie zwischen ihm und dem Kind stimmen. Denn das gemeinsame Arbeiten ist nur dann produktiv, wenn sich das Kind beim Nachhilfelehrer wohlfühlt. Sinnvoll kann es daher sein, einige Probestunden zu nehmen und erst danach die Nachhilfe für längere Zeit zu vereinbaren.

Das Kind sollte in jedem Fall individuell gefördert werden und auf dessen Probleme gezielt eingegangen werden. Im Vorfeld sollten die Probleme des Kindes genau mit dem Nachhilfelehrer besprochen werden und ein gemeinsamer Plan erstellt werden. Ebenfalls gemeinsam sollte festgelegt werden, wie häufig die Nachhilfestunden stattfinden und wie lange eine Stunde andauert. Manche Nachhilfelehrer geben den Kindern auch “Hausaufgaben” auf, die sie für die nächste Stunde eigenständig lösen sollen. All dies sollte auf jeden Fall im Vorhinein geklärt werden.

Die Kosten für die Nachhilfestunde 

Der Preis für eine Nachhilfestunde variiert sehr. Er hängt davon ab, wo und von wem die Nachhilfe gegeben wird. Eine Stunde kann zwischen 5 und 45 Euro kosten. Ein Student fragt sich vielleicht 15-20 Euro die Stunde, ein Schüler 5 – 10 und ein Institut zwischen 30-45 Euro. Der Preis ist dabei jedoch kein Indikator für die Qualität der Nachhilfe. So mancher Schüler kann dem Kind die Englisch Vokabeln besser beibringen, als das teure Nachhilfe-Institut. Für welche Nachhilfe-Variante sich die Eltern entscheiden, bleibt wohl einfach ein Bauchgefühl.

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