Walter-Borjans fordert Einmalzahlungen für Kleinstverdiener

SPD-Chef sieht "größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik"

Norbert Walter-Borjans
Bild: © imago images / Rüdiger Wölk

Köln (AFP) – Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans fordert Nachbesserungen am milliardenschweren Paket der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Krise. „Es geht jetzt darum, dass wir für Kleinstverdiener möglichst schnell zu einer Einmalzahlung kommen, damit die eine Überbrückung haben“, sagte er dem Dienstag den Sendern RTL und n-tv. Es gebe Menschen, „da ist kein Puffer da, mit dem die die nächsten Wochen oder Monate überleben können“.

Grundsätzlich arbeiten Union und SPD laut Walter-Borjans bei der Krisenbewältigung gut zusammen und stimmen auch weitgehend überein. Die Einmalzahlung für Menschen mit sehr geringen Einkommen sei „der einzige Punkt, bei dem ich manchmal ein bisschen bedauere, dass es schwierig ist, da schnell zu einem allgemeinen Verständnis zu kommen“.

Dennoch zeigte sich der SPD-Chef mit den vereinbarten Maßnahmen insgesamt zufrieden. „Das ist ein Paket, das nicht kleckert, sondern klotzt“, sagte er. „Das ist in diesem Umfang schon richtig.“

„Wir haben zweifellos die größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik, seit 71 Jahren“, sagte Walter-Borjans weiter. „Auf der anderen Seite kann man aber sagen, wir haben noch nie so zusammengehalten.“


cne/pw

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