Hamburg (AFP) – Der Soziologe Martin Schröder hält populäre Thesen, die bestimmten Jugendgenerationen klar definierte charakteristische Einstellungen unterstellen, für wissenschaftlichen Unsinn.

Dass es im Zeitverlauf Veränderungen gebe, sei auf „allgemeine Trends in der Gesellschaft zurückzuführen“ und keine Frage angeblicher Generationen, sagte der Experte der Wochenzeitung „Die Zeit“ laut Vorabmeldung vom Mittwoch.

Als Beispiel verwies er auf Einstellungen zur Homoehe. Sie stoße bei jungen Leute heute zwar auf größere Akzeptanz als bei Jugendlichen in früheren Zeiten. Das gelte aber auch für Ältere, betonte er.

-Anzeige-

„Es hat mich entsetzt, auf was für fragwürdigen Annahmen und Methoden die bisherigen Studien zu Generationen basieren“. Bei der Analyse der Einstellungen von Jugendlichen über Generationen hinweg fänden sich „jedenfalls keine statistisch relevanten Unterschiede“, berichtete der Wissenschaftler, der an der Universität im hessischen Marburg lehrt.

bro/cfm


 

-Anzeige-

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here