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Sozialverbände fordern Kindergrundsicherung von bis zu 619 Euro im Monat

von AFP
Kindergrundsicherung

Berlin (AFP) – Ein Bündnis von Wohlfahrtsorganisationen hat an die Sozialminister der Länder appelliert, die vielfach geforderte Kindergrundsicherung auf den Weg zu bringen. Diese Leistung solle maximal 619 Euro im Monat betragen und je nach Einkommen absinken, wie das Bündnis Grundsicherung am Donnerstag mitteilte.

Demnach will die Konferenz der Arbeits- und Sozialminister der Länder entsprechende Vorschläge prüfen und im Dezember ein Konzept dazu vorlegen.  Am Dienstag kommender Woche befasst sich den Angaben zufolge eine Arbeitsgruppe der Ministerkonferenz mit der Angelegenheit. Die Sprecherin des Bündnisses und Vorsitzende des Zukunftsforums Familie, Christiane Reckmann, erklärte: “Wir erwarten nun, dass endlich entscheidende Schritte unternommen werden, um die drängenden Probleme anzugehen.”

Die Kindergrundsicherung soll nach den Vorstellungen des Bündnisses an ein “realistisch berechnetes kindliches Existenzminimum” gekoppelt sein, das neben dem sächlichen Bedarf auch Bildung und Teilhabe umfasst. Im Gegenzug sollten Kinderfreibeträge, Kindergeld, Sozialgeld und weitere pauschal bemessene Transfers in der neuen Leistung aufgehen.

Die Kindergrundsicherung soll nach den Vorstellungen der Wohlfahrtsorganisationen “einfach, unbürokratisch und automatisch ausgezahlt werden, damit sie auch tatsächlich ankommt”. Dem Bündnis gehören 14 Verbände an, darunter die Arbeiterwohlfahrt, der Paritätische Gesamtverband und die Volkssolidarität. Für eine Kindergrundsicherung treten auch Linke und Grüne ein.

jp/jdö


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