Nun also doch: Auch Nordrhein-Westfalen schließt alle Spiel- und Bolzplätze

Laschet: In Coronakrise geht es "um Leben und Tod"

Schaukel auf Spielplatz
Geschlossener Spielplatz (Bild: ©pushish images / Adobe Stock)

Düsseldorf (AFP) – In der Coronakrise schließt nun auch Nordrhein-Westfalen alle Spiel- und Bolzplätze. NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) sagte am Dienstag vor Journalisten in Düsseldorf, bei vielen Eltern sei die Botschaft von der unabdingbaren Notwendigkeit der Vermeidung von Sozialkontakten „noch nicht angekommen“. Deshalb werde das bevölkerungsreichste Bundesland nun auch „Spielplätze und Bolzplätze komplett“ schließen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nannte die Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus „dramatisch“. „Wir befinden uns in einer schweren Krise, für die Gesundheit, den Wohlstand und den Zusammenhalt in unserem Land.“ Laschet fügte hinzu: „Es geht um Leben und Tod, so einfach ist das und auch so schlimm.“

Laschet richtete erneut einen dringlichen Appell an die Bevölkerung, Sozialkontakte so weit wie möglich zu vermeiden. „Bleiben sie zu Hause und helfen sie mit, das Virus einzudämmen.“

Noch am Morgen gab es die Meldung, dass Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag im Deutschlandfunk gesagt habe, dass NRW die Spielplätze nicht schließen werde.


rh/cfm/tes

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