Justizministerin: Regierung setzt auf Freiwilligkeit

Berlin (AFP) – Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) lehnt eine gesetzliche Verpflichtung zur Impfung von Kindern gegen das Coronavirus ab.

„Wir setzen darauf, dass sich ausreichend Kinder und Jugendliche freiwillig impfen lassen, sobald dies möglich ist. Ich gehe davon aus, dass dies noch im Sommer der Fall sein wird“, sagte Lambrecht dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben).

Die Corona-Infektion sei mit den Masern nicht vergleichbar, betonte die Ministerin. Im Gegensatz zu Corona sei bei Masern das Risiko von schweren Komplikationen und Langzeitfolgen bei kleinen Kindern besonders hoch. Zudem seien Masern extrem ansteckend.

Die Masern-Impfpflicht für Kinder gilt seit vergangenem Jahr. Seit dem 1. März 2020 müssen Kinder im Alter von ab einem Jahr vor der Aufnahme in Kindertagesstätten oder Schulen gegen  Masern geimpft sein. 


dja

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AFP

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