Internet-Datenbank soll werdenden Müttern bei Hebammensuche helfen Bericht: Krankenhäuser sollen Entbindungshelfer bei Kinderbetreuung unterstützen

Wegweiser Schild Hebamme
Bild: © Thomas Reimer / Adobe Stock

München (AFP) – Eine Internet-Datenbank soll werdenden Müttern bei der Suche nach einer Hebamme helfen. Wie der „Münchner Merkur“ (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf ein Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministerium berichtete, sollen die Krankenkassen das elektronische Hebammenverzeichnis aufbauen. Freiberufliche Hebammen sollen dazu verpflichtet werden, ihre Kontaktdaten und ihr Leistungsspektrum bei Veränderungen zu aktualisieren.

Um den Beruf attraktiver zu machen, will es das Ministerium zudem Hebammen und Entbindungspflegern an Krankenhäusern erleichtern, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Dazu sollen die Kliniken unterstützt werden, ihren Hebammen eine Kinderbetreuung anzubieten, die über die normalen Kita-Öffnungszeiten hinausgeht. Beide Maßnahmen sollen durch Änderungsanträge zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ermöglicht werden.

Darüber hinaus will das Ministerium Hebammen und Entbindungspflegern, die dem Beruf derzeit nicht mehr nachgehen, eine Rückkehr erleichtern. Das Gesundheitsministerium will dem Bericht zufolge außerdem ein Gutachten zur stationären Versorgung und zur Arbeitsbelastung der Hebammen anfertigen lassen. Es soll in der zweiten Hälfte des Jahres vorliegen.

hex/jdö


 

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