Stuttgart Ortsschild
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Stuttgart (AFP) – Weil die Stadt Stuttgart einem Kleinkind von 2013 bis 2014 keinen Krippenplatz stellen konnte, muss sie nun den Eltern mehr als 5000 für die Unterbringung des Kinds in einer privaten Krippe zahlen. Dies entschied der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in einem am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Urteil. (Az.: 12 S 1782/15)

Die Eltern des 2012 geborenen Kinds hatten es zwei Monate nach dessen Geburt in Stuttgart für einen Krippenplatz ab dem ersten Lebensjahr angemeldet. Da die beklagte Stadt keinen Betreuungsplatz anbieten konnte, brachten die Eltern ihr Kind von Januar 2013 bis November 2014 in einer privaten Kinderkrippe unter.

Sie haben laut VGH-Urteil nun Anspruch auf die Mehrkosten gegenüber einem städtischen Kitaplatz, die ab August 2013 anfielen. Zu diesem Zeitpunkt war der Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz in Kraft getreten.

jo/cfm


 

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