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„Generation Mitte“ wünscht sich Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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Generation Mitte
Ein typisches Familienfoto der sogenannten "Generation Mitte".

Berlin – Die als „Generation Mitte“ bezeichneten 30- bis 59-Jährigen in Deutschland sind unzufrieden mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Nur 26 Prozent sind der Meinung, dass sich Familie und Beruf hierzulande gut vereinbaren lassen, wie aus einer vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Allensbach-Umfrage hervorgeht. Im Vergleich dazu wünscht sich die Hälfte der Befragten aber eine solche Vereinbarkeit für eine hohe Lebensqualität.

Defizite sieht die „Generation Mitte“ auch im deutschen Bildungssystem, das 76 Prozent für wichtig für ein Land halten, aber dessen Zustand nur 56 Prozent loben. Auch Mängel bei der Wohlstandsverteilung werden beklagt: 48 Prozent halten eine geringe Kluft zwischen Arm und Reich für wichtig – nur 15 Prozent bejahen aber die Aussage, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland nicht zu groß ist.

Insgesamt zeigten sich die Befragten jedoch zufrieden mit dem Leben in Deutschland. 91 Prozent bewerteten die Lebensqualität als gut oder sehr gut. Drei von vier Befragte (72 Prozent) denken, dass Deutschland auch für ausländische Arbeitnehmer attraktiv ist. Die politische Stabilität lobten 73 Prozent, 72 Prozent die wirtschaftliche Lage und 67 Prozent das System der sozialen Sicherung. Auch die Anforderungen an die Infrastruktur, den Umweltschutz und die technische Entwicklung halten viele für erfüllt.

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Wie die Umfrage weiter zeigte, wird nur eine Minderheit von den hohen Vermögenswerten profitieren, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vererbt werden. Lediglich 41 Prozent der Befragten erwarten eine Erbschaft; nur jeder zwanzigste dieser zukünftigen Erben rechnet mit einem Nachlass von mehr als 300.000 Euro.

Für die Umfrage befragte Allensbach vom 4. bis 23. Juni insgesamt 1.020 Männer und Frauen im Alter zwischen 30 und 59 Jahren.

ran/cne

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