Onlineanträge für Familien
Bild: © Syda Productions / Adobe Stock

Berlin (AFP) – Eltern sollen künftig wichtige staatliche Familienleistungen via Internet beantragen können. Wie das Kabinett am Mittwoch beschloss, können Eltern künftig zugleich die Geburtsurkunde mit förmlicher Namensfestlegung und Geburtsanzeige sowie Eltern– und Kindergeld online beantragen. Später soll auch der Kinderzuschlag dazukommen, wie das Bundesfamilienministerium mitteilte.

„Entscheidendes Element“ des vom Kabinett gebilligten Gesetzentwurf ist demnach der elektronische Datenaustausch. „Bürgerinnen und Bürger müssen künftig keine Nachweise mehr selbst einreichen“ – stattdessen können sie den Datenaustausch durch die zuständigen Standesämter, Krankenkassen, Elterngeldstellen und die Deutsche Rentenversicherung freigeben.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey erklärte, Eltern sollten mehr Zeit für ihre Kinder haben und von Bürokratie entlastet werden. Durch den digitalen Datenaustausch „gewinnen Eltern, aber auch Verwaltung und Wirtschaft mehr Zeit“.

Laut Familienministerium soll noch in diesem Jahr ein Testlauf des neuen Verfahrens in Bremen beginnen. Spätestens 2022 sollen dann alle Eltern den Online-Antrag nutzen können.


cne/bk

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