Kriminalität im Internet
Bild: © Creativa Images / Adobe Stock

Freiburg (AFP) – Der Polizei in Baden-Württemberg ist ein Schlag gegen einen Kinderpornoring gelungen. Die Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs, der Verbreitung kinderpornografischer Schriften und Betrugs richten sich gegen einem zur Tatzeit 14-jährigen mutmaßlichen Haupttäter sowie 41 weitere Verdächtige, wie die Polizei in Freiburg am Dienstag mitteilte.

Nach Erkenntnissen der Beamten verkaufte der Jugendliche kinderpornografisches Material über das Internet. In diesem Zusammenhang soll er zwei Mädchen im Kindesalter dazu überredet haben, ihm selbst hergestellte kinderpornografische Bilder und Videos zu übersenden. Im Zuge der Ermittlungen konnten insgesamt 31 Männer im Alter von 16 bis 58 Jahren identifiziert werden, die von dem Jungen dieses Bild- und Filmmaterial kauften.

Die Geschäfte des Teenagers liefen über virtuelle Währungen im Internet ab. Um das virtuelle Geld in reales umzuwandeln, verkaufte er Gutscheine an andere Jugendliche, die von den Geschäften des Hauptverdächtigen wussten und teilweise selbst Kinderpornografie vertrieben.

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Der Hauptverdächtige wurde inzwischen nach Jugendstrafrecht schuldig gesprochen. Er musste eine Geldauflage zahlen und Schmerzensgeld leisten. Gegen die neun anderen Jugendlichen wurden erzieherische Maßnahmen ergriffen. Die Ermittlungen gegen die weiteren Verdächtigen laufen noch.


bst/cfm

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