Kitakind
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Berlin (AFP) – Zum Start in das neue Kita-Jahr fordern Elternvertreter vom Bund mehr Geld für die Einrichtungen, um eine Betreuung in der Corona-Zeit zu ermöglichen. Es brauche „kreative Lösungen, vor allem was Personal und Räume angeht – wenn das Geld kostet, muss der Bund das in die Hand nehmen“, sagte die Sprecherin der Elternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (Bevki), Ulrike Grosse-Röthig, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag.

Finanzielle Hilfe sei etwa „für die Anmietung von mehr Räumen und für mehr Personal“ notwendig, sagte Grosse-Röthig. Dies lasse sich zum Beispiel über einen nationalen Fonds regeln. „Wir haben gesehen, wie viel Geld zur Stützung der Wirtschaft geflossen ist, das geht also“, zeigte sich die Elternvertreterin überzeugt. Grosse-Röthig kritisierte zudem die bundesweit unterschiedlichen Regelungen: „Jedes Bundesland macht irgendwas.“

Eltern machen sich nach ihrer Ansicht auch „große Sorge“ über die Betreuung der Kinder bei Krankheitssymptomen. Viele Eltern hätten die ihnen gesetzlich zustehenden Kinderkrankentage bereits in den zurückliegenden Corona-Monaten aufgebraucht. Dies könne jetzt zu Problemen führen, wenn etwa ein Kind Schnupfen habe, „und man vorsorglich zuhause bleibt“. Die Zahl der Kinderkrankentage müsse in dieser Situation „deutlich erhöht werden, sonst werden wir viele kranke Kinder in den Einrichtungen sehen“, warnte Grosse-Röthig.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will am Montagvormittag über Hilfsmaßnahmen des Bundes im neuen Kita-Jahr informieren. Zudem wird eine Studie des Deutschen Jugendinstituts zur Corona-Situation in Kindertagesstätten vorgestellt.   


cax/cne

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