Berlin (AFP) – Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert ein breites gesellschaftliches „Bündnis für Kinder“. Damit greife das Kinderhilfswerk einen Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus dem vergangenen Bundestagswahlkampf auf, erklärte der Verband am Sonntag. Ein solches Bündnis müsse 2017 auf den Weg gebracht werden, „um Deutschland kinderfreundlich und zukunftsfähig zu machen“.

Es sei an der Zeit, dass sich Bund, Länder und Kommunen unter der Federführung Merkels mit Verbänden, Wirtschaft und Medien zusammenfinden, um Initiativen und Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland auszuarbeiten, erklärte das Kinderhilfswerk. Der Generationenvertrag schütze Rentner, „aber nicht die Kinder“. Es sei deshalb ein „umfassender Perspektiv- und Politikwechsel“ nötig.

Seit der Verabschiedung der Uno-Kinderrechtskonvention vor mehr als 25 Jahren seien zwar zahlreiche Verbesserung erreicht worden, in der deutschen Gesellschaft gebe es aber eine „anhaltende Ausblendung und Verdrängung von Kinderinteressen“. Das „Bündnis für Kinder“ sollte sich vor allem und kinderfreundliche Kommunen und die Bekämpfung der Kinderarmut kümmern.

ut/jp


 

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AFP

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