3D Modell eines Schlafsaals im Kindergarten.

Berlin – Für Schichtarbeiter, Alleinerziehende oder Eltern in Ausbildung soll die Kinderbetreuung künftig flexibler gestaltet werden. Ab Januar 2016 werden dafür insgesamt 100 Millionen Euro bereit gestellt, wie Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Gefördert werden soll die Betreuung in den Randzeiten, also außerhalb der Kernzeit zwischen 8.00 und 16.00 Uhr. Zudem gehe es um Betreuungsmöglichkeiten am Wochenende und an Feiertagen bis hin zu Angeboten, die laut Schwesig „auch Schichtarbeit abdeckt“. Das Programm „KitaPlus“ läuft drei Jahre.

Kindertageseinrichtungen können Fördermittel bis zu 200.000 Euro im Jahr erhalten. Für Menschen, die als Tagespfleger tätig sind, ist die Förderung auf maximal 15.000 Euro jährlich begrenzt. „Eltern, die im Schichtdienst zum Beispiel am Abend oder am Wochenende arbeiten, brauchen bessere Unterstützung“, erklärte Schwesig. Eine verlässliche und flexible Kindertagesbetreuung sei der Schlüssel für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Das Programm wird nach Angaben des Familienministeriums auch von der Bundesvereinigung der Arbeitgeber, der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Deutschen Städtetag unterstützt.

hex/cne

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