Start Nachrichten für Eltern und Familie Bund strebt 100.000 Kinderbetreuungsplätze an

Bund strebt 100.000 Kinderbetreuungsplätze an

Kabinett bringt Investitionsprogramm auf den Weg

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Kinderbetreuung - Erzieherin und Mädchen
Bild: © Oksana Kuzmina / Fotolia

Berlin (AFP) – Die Bundesregierung strebt bis zum Jahr 2020 die Schaffung von 100.000 zusätzlichen Betreuungsplätzen für Kinder im Vorschulalter an. Ein entsprechendes Investitionsprogramm beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch, wie Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) mitteilte. Dafür wolle der Bund über eine Milliarde Euro ausgeben.

Erstmals würden nun auch Betreuungsplätze für Kinder ab drei Jahren – also bis zum Schuleintritt – gefördert.

Die meisten Kinder dieser Altersgruppe nähmen Kindertagesbetreuung zwar schon in Anspruch, erklärte Schwesig. „Durch die steigende Geburtenrate und durch die Integration von Kindern mit Fluchthintergrund wird der Bedarf zukünftig jedoch erheblich steigen.“

In dieser Legislaturperiode unterstütze der Bund bereits den quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung mit 550 Millionen Euro aus dem dritten Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“. Zudem erhielten die Länder die durch den Wegfall des Betreuungsgeldes frei werdenden Mittel in Höhe von rund zwei Milliarden Euro bis 2018 für Zwecke der Kinderbetreuung.

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Für das neue Investitionsprogramm soll das vom Bund im Jahr 2007 eingerichtete Sondervermögen in den Jahren 2017 bis 2020 um insgesamt 1,126 Milliarden Euro aufgestockt werden. Die Mittel werden den Ländern zur Bewältigung der Herausforderungen für einen weiteren Ausbau des Betreuungsangebotes zur Verfügung gestellt.

jp/bk

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