„Mama, ich kann nicht einschlafen!“ Für viele Eltern ist dieser Satz Alltag und Alptraum zugleich. Wenn Kinder abends im Schlafzimmer nicht zur Ruhe kommen, ist am nächsten Morgen meist die ganze Familie gereizt und übermüdet. Aber auch die Großen haben oft mit Einschlafschwierigkeiten zu kämpfen.

Aktuellen Studien zufolge leiden etwa 30% aller deutschen Erwachsenen unter gelegentlichen Schlafproblemen, und 10% sogar unter einer chronischen Störung. Solche Beschwerden können zu weiteren Belastungen führen, darunter:

  • ein geschwächtes Immunsystem
  • Herz-Kreislauf- und Stoffwechselkrankheiten

Damit es im Erwachsenenalter gar nicht erst so weit kommt, sollte man so früh wie möglich die Grundlagen für eine gesunde Schlafroutine schaffen. Wie man die Kleinen am besten ins Bett bringt und welche Rituale dabei empfehlenswert sind, können Eltern in unzähligen Ratgebern nachlesen. Neben der richtigen Gute-Nacht-Geschichte spielt allerdings auch die räumliche Umgebung eine entscheidende Rolle. Dieser Artikel verrät, wie Sie das Schlafzimmer gestalten, um für harmonische Abende und ungestörte Nächte zu sorgen.

Das richtige Klima im Schlafzimmer

Zunächst ist es wichtig, die klimatischen Verhältnisse im Raum zu überprüfen. Der Schlafbereich sollte eine Temperatur von nicht weniger als 15 und nicht mehr 18° Celsius haben. Die Luftfeuchtigkeit sollte zudem zwischen 40 und 60 Prozent betragen. Wenn die Luft zu feucht ist, wälzen wir uns nachts schweißgebadet im Bett. Ist sie dagegen zu trocken, werden unsere Schleimhäute gereizt und wir sind anfälliger für Erkältungen. Für einen optimalen Ausgleich müssen Sie regelmäßig lüften– im Sommer am besten eine halbe Stunde in den kühleren Morgen- oder Abendstunden, im Winter durch mehrmaliges, kurzes Stoßlüften.

Mithilfe eines digitalen Thermometers können Sie jederzeit sowohl Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit kontrollieren.

Die richtige Bettwäsche

Auch wenn alle Messwerte im grünen Bereich liegen, dürfen Sie nicht vergessen, dass das Wärmeempfinden von Mensch zu Mensch stark variiert. Während die einen ständig über kalte Füße klagen, bricht anderen bei geschlossenen Fenstern schon nach kurzer Zeit der Schweiß aus. Damit es nicht zu Streit kommt, wenn sich Geschwister oder Eltern ein Schlafzimmer teilen, muss vor allem die Bettwäsche auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt sein. Hierfür sollten Sie auf Qualität statt Quantität setzen. Bei einem hochwertigen Anbieter finden Sie eine große Auswahl an Bezügen, die Wärme ideal regulieren und gleichzeitig angenehm auf der Haut liegen.

Je nach Befindlichkeit bieten sich verschiedene Stoffarten an:


Flanell oder Biber:

Dank ihrer aufgerauten Oberfläche halten sie besonders verfrorene Schlaftypen wohlig-warm.

Seersucker, Perkal und Linon:

Solch glatte Materialien sorgen für luftige Leichtigkeit unter der Bettdecke.

Satin:

Der Allrounder unter den Überzügen. Seine glatte, aber anschmiegsame Oberfläche stellt das ganze Jahr über sicher, dass uns weder zu heiß noch zu kalt wird.


Im Video: Mutter zeigt eine ehrliche Nacht mit Baby!

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Die richtige Deko

Damit wir uns wohlfühlen, muss auch die Optik stimmen. Zu diesem Zweck sollten Sie sich Zeit nehmen, Ihr eigenes Schlafzimmer und das Ihrer Kinder bewusst einzurichten. Bei der Farbwahl sind warme, dezente Töne empfehlenswert, wie zum Beispiel Pastell oder Gelb. Wandschmuck sollte immer einen persönlichen Bezug haben – das können gemeinsame Urlaubsfotos ebenso wie selbst gemalte Bilder sein. Achten Sie außerdem darauf, dass der Raum durch schwere Möbelstücke oder vollgestopfte Regale nicht zu überladen wirkt.

Die Faustregel „Weniger ist mehr“ gilt auch für Elektrogeräte. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Monitorlicht in direktem Zusammenhang mit Schlafstörungen bei Jugendlichen steht. Deshalb sollten Smartphones, Tablets und auch Fernseher im Wohnzimmer bleiben.


 

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