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Einbruchschutz gegen Diebe

Sicherheit für Haus und Wohnung: guter Einbruchschutz muss nicht unbezahlbar sein

Veröffentlicht: Letztes Update

Sprechen wir einmal über Sicherheit im Haus: wahrscheinlich gibt es neben der Gesundheit der Familie kaum etwas wichtigeres, als sie in Sicherheit zu wissen. Ganz besonders kommt das natürlich zu Hause zum tragen. In den eigenen vier Wänden sollen Kinder und Partner absolut geborgen und sicher leben können. Dabei geschehen statistisch gesehen die meisten Unfälle im Haushalt. Stürze, Verbrennungen, Stromschläge. Wie man diese vermeiden kann, könnt ihr in unserem zugehörigen Ratgeber nachlesen. Die Gefahr von Einbrüchen und Feuer,  runden jedoch potenziell schlaflose Nächte konsequent ab. Wir haben uns einmal angesehen, wie man sein Haus – mit welchem Budgetrahmen – gegen Einbruch und Diebstahl sichern kann. Dabei gibt es schlaue günstige Lösungen und komplexe Sicherheitstechnik, welche letztlich für jeden Geldbeutel erschwinglich ist.

Erschwingliche Einbruchssicherheit für Haus und Wohnung

Nicht jeder kann sich ein immens teures Alarmsystem leisten. Gerade wenn man zur Miete lebt, macht es auch keinen Sinn, solch aufwendige Systeme zu installieren, da man sie bei Umzug nicht mal eben mitnehmen kann. Trotzdem möchten viele Familien ein Mindestmaß an gefühlter Sicherheit nicht missen. Wer auf Apps und Fernsteuerung per Smartphone verzichten kann, findet viele tolle Einzelkomponenten, welche im Verbund einen ebenfalls sehr zuverlässigen Einbruchsschutz gewährleisten.

Erschütterungssensoren

Eine günstige – jedoch bereits recht effektive – Lösung sind Erschütterungssensoren für Türen und Fenster. Macht sich jemand mit Gewalt am Fensterrahmen zu schaffen, oder versucht eine Scheibe einzuschlagen, löst er einen lauten Alarm aus. Solche Geräte bekommt man schon für unter 20 Euro. Wichtig ist, dass man die Empfindlichkeit der Sensoren regeln kann. Ansonsten lösen die Geräte bei Sturm potenziell falsch aus.

Bewegungsmelder

Wer Balkon oder Garten besitzt, hat oftmals die Sorge, dass jemand über schlecht einsehbare Teile hinter dem Haus ins Gebäude eindringen könnte. Wer hier nicht allzu viel Geld in die Hand nehmen möchte, hilf sich am besten mit einer Kombination aus Bewegungsmelder mit starker Ausleuchtung und lautem Alarmsignal.

Diese Mittel sind einfach aber effektiv: Denn diverse Studien zu Sicherheitsfragen rund um Haus und Wohnung bestätigen, dass Einbrecher und Diebe spätestens nach fünf erfolglosen Minuten das Weite suchen. Haben sie es also innerhalb dieses Zeitrahmens nicht geschafft, ungesehen an euer Haus ran zu kommen und einzudringen, werden sie ihr Vorhaben abbrechen.

Gute Mittelklasse als erweiterbares Komplettsystem

Die nächste Stufe des Einbruchsschutzes wäre eine einfache aber gute Alarmanlage mit modularen Zubehören. Die Grundausstattung für bis zu 4 Türen und Fenster bekommt man hier auch bereits für unter 200 Euro. Bei diesen Geräten wird erkannt, ob Türen oder Fenster unberechtigt geöffnet wurden. Dabei ertönt ein lauter Alarm. Darüber hinaus sind auch in dieser Preisklasse bereits viele Modelle in der Lage, diverse Notrufnummern anzuwählen, um auf den Einbruch aufmerksam zu machen.

Wem das nicht reicht, kann mit einem Glasbruchmelder und einem Außenalarm (inkl. Blinklicht und akustischem Signal) aufrüsten.

Premium Lösung durch Smarthome mit Sicherheitsfunktionen

Auch wer darüber nachdenkt, sich ein Smarthome-System anzulegen, sollte nicht unterschätzen, welche Möglichkeiten sich für die Sicherheit des Hauses oder der Wohnung ergeben. Denn die digitalen Helferlein können nicht nur die Raumtemperatur regeln. Gerade in punkto Sicherheit bieten sie alles, was das Herz begehrt. Da die meisten Komponenten per Funk oder WLAN untereinander kommunizieren, sind auch sie bei einem Umzug kein Hemmnis.

Allerdings muss man vorsichtig gestehen, dass eine Komplettausstattung ins Geld gehen kann. Aber: da auch diese hochwertigen Systeme absolut modular aufgebaut sind, ist man nicht gezwungen, direkt in die Vollen zu gehen. Wer sich ein Starterset mit ein oder zwei Komponenten zulegt, kann später jederzeit aufrüsten. Und zwar Stück für Stück. Die einzelnen Komponenten lassen sich vollkommen pflegeleicht in die diversen Smarthome-Controller einbinden.

Bild: © vector/ AngelaStolle / Adobe Stock

Passive Sicherheit: neben den eigentlichen Sicherheitsfunktionen eines Smarthomes, kann man potenziellen Einbrechern vorgaukeln, dass jemand im Haus sei, obwohl man bei Freunden übernachtet. Durch die programmierte Steuerung von Rolläden und Lichtszenen, erscheint das Haus durchweg belebt.

Zu den beliebtesten Smart-Komponenten gehören natürlich auch hier die Sicherung von Türen und Fenstern. Darüber hinaus kann man sich Kameras mit Bewegungsmeldern anschaffen, welche den Außen- und Innenbereich abdecken. Auch Türschlösser können per Pin, Fingerabdruck oder Fernbedienung gesichert werden. Darüber hinaus hat man jeder Zeit vollen Zugriff von Unterwegs. So kann man spontane Anpassungen machen, sich das Live-Kamerabild aus dem Wohnzimmer anschauen, oder gegebenenfalls reagieren, wenn der Bewegungsmelder einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt.

Welche Variante sich für euch am ehesten lohnt, kann man mit Experten aus dem Fachhandel fair abwägen. Wer gut vorbereitet in ein solches Gespräch geht, wird überrascht sein, an welchen Punkten man wesentlich günstiger ans Ziel gelangt. Inspiration bieten hier natürlich auch die Online-Portale diverser Heimwerkermärkte, welche sich darauf spezialisiert haben, Systeme und Geräte anzubieten, welche man leicht selber installieren kann. Ein gutes Beispiel wäre Toom, welcher auch online eine große Auswahl an Sicherheitstechnik für das Haus bietet. Beginnend bei Tresoren, bis hin zu Sicherheitskameras und Einbruchssicherung, kann man das gesamte Segment durchstöbern, um einen guten Eindruck von seinen Möglichkeiten zu bekommen.

Rauchmelderpflicht rettet Leben

Bereits im Jahr 2003 trat in Rheinland-Pfalz die erste Rauchmelderpflicht in Kraft. Im Jahr 2018 gibt es nur noch vier Bundesländer, in denen man bisher nicht verpflichtet ist, Rauchmelder zu installieren. Das wären Brandenburg, Berlin, Thüringen und Sachsen. In Sachsen gibt es zu diesem Thema bisher keine Bewegung. In den restlichen Ländern muss man in den kommenden Jahren nachziehen.

Dass diese kleinen Geräte Leben retten können, steht außer Frage. Trotzdem sind die realen Zahlen gesicherter Wohnungen noch immer sehr bedrückend. Längst nicht jede Familie besitzt die kleinen Lebensretter. Dabei sind auch sie nicht teuer. Bereits zwischen 20 und 30 Euro finden sich sehr zuverlässige Warnmelder. Lediglich Geräte, welche ins Smarthome integriert sind, und neben dem lokalen Warnton einen Alarm an externe Geräte senden, sind deutlich teurer.

Fakt ist, dass jede Form der Sicherheitstechnik ihrem Job recht zuverlässig macht. Lediglich der reine Bedienkomfort steigt mit dem Budget. Wer das tiefe Bedürfnis nach mehr Sicherheit im Haus verspürt, muss sich jedoch keine Gedanken machen, ob man es sich leisten kann. Brauchbare Lösungen finden sich für jeden Geldbeutel. Wer nachts besser schläft, wenn Haus oder Wohnung gegen Eindringliche geschützt sind, kann sich und seine Familie schon für unter 200 Euro schützen.

Statistiken bestätigen den Sinn von Sicherheitstechnik

Sowohl die Einbruchsstatistiken, als auch die gemeldeten Vollbrände gehen in den vergangenen Jahren vorsichtig – aber konsequent – zurück. Durch Rauchmelder gesicherte Wohneinheiten können wesentlich schneller den Notruf wählen, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Oftmals ist sogar bei Eintreffen der Feuerwehr der Großteil des Brandes bereits gelöscht.

Bei den Einbruchszahlen verweist die Polizei einerseits auf besseren Informationsaustausch mit ausländischen Behörden. Der Verfolgungsdruck internationaler Banden konnte stark erhöht werden. Darüber hinaus ist man aber auch dort fest davon überzeugt, dass der Einsatz von einbruchshemmender Technik im privaten Bereich enorm dazu beigetragen hat, die Zahlen in den vergangenen Jahren zu senken.

 


 

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