Yoga zur Stressreduktion bei Müttern

Yoga zur Entspannung für Mütter

Die Geburt eines Babys und der Familienzuwachs stellen insbesondere für die Mütter eine enorme Belastung hormoneller, physischer und psychischer Natur dar. So manche frischgebackenen Mamis scheinen zunächst mit der neuen Herausforderung überfordert zu sein. Sie versuchen eine Balance aus Haushalt, Privatleben, Familie und Verpflichtungen und dem eigenen Kind jeden Tag aufs Neue in eine Harmonie zu bringen, bis sie schließlich den eigenen Rhythmus gefunden haben.

Dabei bleiben nicht selten die eigene Persönlichkeit, das Wohlbefinden und die Ruhe auf der Strecke. Es ist empfehlenswert, sich neben der Familie einen persönlichen Ausgleich zu suchen, der sich einzig und allein den Bedürfnissen von Körper und Geist widmet. Im Zuge der letzten Jahre haben sich gerade Yoga-Kurse zur Stressreduktion für Mütter etabliert. Insbesondere Hatha Yoga stellt das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wieder her – spezifische Übungen und Bewegungen, wie Meditation und Atemübungen wird nun berichtet.

Basis und Funktionsprinzipien des Hatha Yoga

Hatha verweist aus sprachhistorischer Perspektive auf die Kraft, die Gewalt sowie die Anstrengungen, die damit verbunden sind, bestimmte Ziele zu erreichen.

Diese Begrifflichkeit fußt vor allen Dingen auf dem Ziel der Einheit aus unterschiedlichen Energien, wie heiß und kalt, positiv und negativ sowie Sonne und Mond. Das „Ha“ steht dabei für die Sonne und die Kraft und das „tha“ für den kühlen Mond.

Beim Hatha Yoga werden insgesamt sechs Übungen zur Reinigung unterschieden, die als Shatkriyas die Grundpfeiler einer jeden Yogaübung bilden. Das Ziel ist es, den Körper und seine Hohlräume (Bauch oder Rachen) zu reinigen und von überflüssigem Schleim zu befreien.

Die Hauptübungen werden auch als die fünf Säulen des Hatha Yoga bezeichnet. Dabei handelt es sich um Yoga Stellungen, Atemübungen und Tiefenentspannung, die richtige Ernährung und positives Denken. Diese allumfassende Ausrichtung wirkt sich merklich positiv auf das Stressempfinden der Mütter aus, da die Probleme an der Ursache in Angriff genommen werden, um so eine langfristige Verbesserung zu erzielen.

Hatha Yoga: Stress & Belastung auf Dauer in den Griff bekommen

Neun Monate schlagen im Körper der Frau zwei Herzen gleichzeitig. Sie und ihr Baby sind eins. Mit der Geburt ändert sich dieser Zustand, die erste Abnabelung wird vollzogen – im wahrsten Sinne des Wortes. Nun soll sich die Mutter überglücklich freuen, endlich das langersehnte Geschenk in den Armen halten zu können. Doch nicht jede Mutter kann sich nur freuen. Sobald das Adrenalin nachgelassen hat und das Schwangerschaftshormon im Körper wieder abgebaut wird, lassen auch zunächst die Glücksgefühle nach. Der Babyblues ist ein altbekanntes Phänomen und ereilt viele frische Mütter einige Tage nach der Geburt. In der Regel hört dies nach ein bis vier Wochen von ganz allein wieder auf und die Stimmung steigt wieder.

Ist dies nicht der Fall und die Betroffenen versinken weiter in ihrem Stimmungstief, so ist von einer Postpartalen Depression die Rede. Dies betrifft laut Statistik zehn bis 15 Prozent der jungen Mütter.

Es sind die persönlichen Gedanken, die Erfahrungen und Alltag steuern. Über die Yogaübungen sollen diese Gedanken wiederum direkt und bewusst gesteuert werden, um in Form der Konzentration eine bewusste Entspannung herbeizuführen und den Geist gezielt zu stimulieren. Insbesondere durch die Meditation versetzen sich Mütter in einen Zustand der Ruhe und sind in diesem Zustand in der Lage, ihre Gedanken gezielt auszusenden, um ihr eigenes Leben positiv zu beeinflussen.

In diesem Zusammenhang setzt Yoga auf eine gesunde und besonders leicht verdauliche Ernährung, denn dadurch ist es möglich, im Körper die Voraussetzung zu schaffen, positive Energien aufzunehmen und diese zu verarbeiten. Der Fokus liegt auf frischen und unbehandelten Lebensmitteln. Über die Stressbewältigung und Tiefenentspannung können auftretende Begleiterscheinungen, wie zu Beispiel Kopfschmerzen, Bluthochdruck sowie Verdauungskrankheiten und Magenproblemen, entgegengewirkt werden.

Über bestimmte Atemübungen & Körperbewegungen positive Schwingungen erzeugen

Yoga AtemübungDirekt auf den Yogaübungen liegt das Hauptaugenmerk im Bereich der Atmung, denn diese vermag es, die eigene geistige und körperliche Verfassung widerzuspiegeln. Das Training zielt auf bestimmte Atemübungen, die wiederum den Gemütszustand erfassen und positive Schwingungen erzeugen. In Einklang mit Körperübungen, die über eine gewisse Zeit gehalten werden, aktivieren Körper und Geist ihre Selbstheilungskräfte.

Mütter berichten bereits nach den ersten Yogaübungen von einem positiven Nebeneffekt. Entspannter und ausgeruhter können sie den aufkommenden Stress und die immerwährenden Herausforderungen selbstbewusster in Angriff zu nehmen, um selbstsicher durchs Leben zu gehen.

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