Studie entlarvt Paracetamol als gefährliches Schmerzmittel


Paracetamol ist ein sehr beliebtes Schmerzmittel bei deutschen Konsumenten. Einer der Gründe wird natürlich die Rezeptfreiheit sein. Prof. Kay Brune (Pharmakologe an der Uni Erlangen-Nürnberg) hat jüngst gemeinsam mit Kollegen der Uniklinik Hamburg, Forschungsergebnisse über das Medikament zusammengetragen. Die Erkenntnisse sind erschreckend.

Bisher wurde nie nach toxischen Beeinflussungen geforscht

Laut Brune ist Paracetamol das Ergebnis aus « einer 130-jährigen Versuchsanordnung beim Menschen, keiner wissenschaftlichen Analyse. ». Es wurde niemals vorher erforscht, welche toxikologischen Problemen die Bestandteile im Körper verursachen könnten. Erst in naher Vergangenheit sieht man das Medikament mit kritischen Augen. Die Ergebnisse seien sehr alarmierend.

Brune erklärt gegenüber RTL, dass bei einer Einnahme von mehr als vier Gramm des Präparates, nach knapp drei Tagen die Leber ihre Funktion gänzlich einstellt. Ohne Lebertransplantation oder einer frühzeitigen Gabe eines Gegenmittels, wäre dem Patienten nicht mehr zu helfen.

Deutliche Warnung für schwangere Frauen

Darüber hinaus ist man sich sicher, dass Kinder von Müttern, welche während der Schwangerschaft regelmäßig Paracetamol eingenommen haben, häufiger mit Asthmaanfällen zu kämpfen haben. Auch die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder sei verlangsamt. Deshalb warnt man eindringlich davor, das Schmerzmittel während der Schwangerschaft zu sich zu nehmen.

Forderung nach Rezeptpflicht – keine Panik schüren

Brune fordert bereits seit über vier Jahren, eine Rezeptpflicht für Paracetamol einzuführen. Damals reichte er einen Antrag bei der Bundesregierung ein. Dieser wurde jedoch mit der Argumentation mangels Beweisen abgewiesen.

Grundsätzlich kann es keine schlechte Idee sein, ein Schmerzmittel unter Rezeptpflicht zu stellen. In vielen Fällen könnte ein Missbrauch des Präparates verhindert werden. Denn zum Beispiel im Sportbereich wird Paracetamol als Pusher benutzt. Eine solche Zweckentfremdung ist sicherlich im Sinne des Erfinders und kann nach aktuellen Kenntnisstand bis zum Tode führen.

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