Ratgeber: So gestalten Eltern längere Reisen mit Kindern angenehmer

Entspannt Reisen mit Kindern
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Reisen sind sowohl für Kinder als auch für Eltern anstrengend und stellen oftmals eine Herausforderung für alle Beteiligten dar – besonders auf langen Strecken werden die Kleinen mit der Zeit ungeduldig und fangen an zu quengeln. Unser Ratgeber verrät, wie Eltern längere Reisen für sich und ihre Kleinen angenehmer gestalten können.

Reisen mit dem Flugzeug: Für Unterhaltung ist gesorgt

Flugreisen mit Kindern sind in aller Regel kein großes Problem. Auf Langstrecken gibt es in den meisten Fällen eine große Auswahl an Kinderfilmen, die den Nachwuchs beschäftigen. Viele Airlines haben außerdem Spielzeug an Bord, damit keine Langeweile aufkommt. Das Lieblingskuscheltier darf beim Abenteuer Fliegen natürlich nicht fehlen, für den Notfall sollte auch das Lieblingsspiel oder -malbuch mitgenommen werden. Eine weitere Möglichkeit, die Kinder während der Reise zu beschäftigen, ist das Anschauen von Bildern vom Zielort – etwa auf dem Tablet oder in Reiseprospekten. Das steigert die Vorfreude der Kleinen auf den Urlaub und sie wissen bereits vor der Ankunft, was auf sie zukommt.

Selbstverständlich sollte das Reiseziel immer passend für die Kinder ausgewählt werden. Als erste Flugreisen bieten sich kurze Strecken etwa nach Kroatien, Spanien oder Italien an. In Kroatien finden Familien viele kinderfreundliche Orte, zum Beispiel die Stadt Porec in Istrien (Kroatien), die sich alleine aufgrund des exotischen Aquariums mit einer magischen Unterwasserwelt mit Tieren aus der Adria lohnt. In unmittelbarer Nähe des Aquariums Porec sind viele Hotels zu finden – besonders mit kleineren Kindern sind kurze Wege zu den Attraktionen des Ortes wichtig. Ab-in-den-Urlaub.de gibt einen guten Überblick.



Reisen mit dem Auto und der Bahn: Eltern als Entertainment-Allrounder

Für Reisen mit dem Auto und der Bahn gilt ähnliches wie bei Flugreisen: Am Anfang sollten besser kürzere Strecken gewählt werden, um die Kinder an die Umstände zu gewöhnen. Selbst für die meisten Erwachsenen sind Autoreisen ab etwa drei Stunden anstrengend, bei Kindern setzt die Langeweile deutlich früher ein. Hier sind die Eltern gefordert: Im Auto bieten sich die Lieblingskassetten oder -CDs der Kinder an, doch auch diese werden irgendwann langweilig. Auf der Autobahn kann man Beobachtungs- und Ratespiele spielen, mit nicht mehr ganz so kleinen Kindern beispielsweise das Autokennzeichen-Raten: Welcher Buchstabe auf dem Kennzeichen steht für welche Stadt?

Auch im Zug können die Kleinen mit Spielen bei Laune gehalten werden. Hier bietet sich etwa „Ich sehe was, was du nicht siehst“ an. Immer beliebt sind außerdem Erkundungstouren durch den Zug – bei einem kleinen Spaziergang durch die Abteile können Kinder durch die Bewegung Reisestress verarbeiten und mitunter durch die Begegnungen mit den Mitreisenden ihre soziale Kompetenz verbessern.



 


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