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Mädchen und Pferd

Mit dem richtigen Reithelm zum sicheren Reiterlebnis für Kinder

Veröffentlicht: Letztes Update

Bevor Kinder ihre ersten regelmäßigen Erfahrungen auf dem Rücken eines Pferdes machen können, benötigen sie eine Menge Ausrüstung. Neben Reithose und Stiefeln, zählt die Schutzausrüstung zum wichtigsten Part beim Reiten. Allem voran der Reithelm, der die Kinder bei einem möglichen Sturz vor Kopfverletzungen schützt. Beim Kauf eines Reithelms gibt es einiges zu beachten.

Wie wähle ich einen Reithelm aus?

Kinder die ihre Leidenschaft für das Pferd und das Reiten entdecken, wählen damit einen Sport, der sie ganzheitlich fördert und fordert. Sie haben Bewegung an der frischen Luft, trainieren aktiv ihre Konzentration und lernen Verantwortung für ein Lebewesen. Schutz und Sicherheit (Für Reiter und Pferd) steht beim Reiten jedoch an erster Stelle.

Bild: © JinnaritT / Adobe Stock

Ein gut gewählter Reithelm für Kinder sollte daher immer zur Stelle sein. Ohne schützende Kopfbedeckung ist ein unbeschwerter Schwung in den Sattel nicht möglich. Um einen passenden Reithelm zu finden (erst recht im Wachstum), sollte man einen Schnellschuss vermeiden. Der Helm bietet nur Sicherheit, wenn er wie angegossen sitzt. Muss Ersatz her, oder die nächste Größe wird fällig, ist der Weg zum oftmals weit entfernten Reitsport-Fachhändler nicht unbedingt nötig. Auch der Sportartikel-Fachhändler wie Decathlon bieten in ihren Filialen und Online Reithelme für Kinder an.

Im Sportbedarf finden sich darüber hinaus Reithosen, Reitstiefel und gut geeignetes Putzmaterial fürs Pferd. Vor Ort kann alles in Augenschein genommen werden, und eine Beratung zum bestmöglichen Schutz beim Reiten, kann mit gutem Gefühl dem dortigen Fachpersonal anvertraut werden.

Wie wählt man die Größe eines Reithelms?

Beim Kauf von Reithelmen ist die passende Größe die Voraussetzung für umfassende Sicherheit. Reithelme haben ebenso wie Fahrradhelme, verschiedene Größen. Um die passende Größe zu ermitteln, wird der Kopfumfang genutzt. Diesen kann man zu Hause, mit einem handelsüblichen Maßband bestimmen.

So geht’s: Das Maßband wird dazu bei 0 vorn an der Stirn angelegt. Dann wird das Maßband über den Hinterkopf, zurück zur Stirn gelegt. Die nun bei der Null ankommende Zahl ist der Kopfumfang – und damit auch die richtige Größe für den Reithelm. Ist die Größe ermittelt, kann im Geschäft nach dem geeigneten Helm Ausschau gehalten werden.

Wer selbst früher einmal geritten ist, kennt die typischen schwarzen Helme mit Samtbezug. Heute ist die Auswahl und das Design deutlich größer. Von Pink mit Glitzer bis schlichtem Schwarz und Grau ist alles dabei.

Für die Kinder spielt das Design natürlich eine Rolle, als Eltern sollte jedoch der richtige Sitz ausschlaggebend für den Kauf eines Helmes bleiben.

Der richtige Sitz ist entscheidend

Der Reithelm muss eng am Kopf anliegen. Zwischen Kopf und Helm darf kaum Luft sein, da der Helm sonst nicht genügend Schutz bietet und im schlimmsten Fall verrutschen kann. Trägt das Kind den Helm, sollte kein Finger zischen dem Reithelm und dem Kopf passen. Dieser kleine Trick, bietet eine gute Orientierung, ob die richtige Größe ausgewählt wurde. Die Gurte müssen an den Ohren entlang laufen ohne sie einzuschnüren. In der Regel sind die Gurte mehrfach verstellbar und können perfekt angepasst werden.

Für einen guten Tragekomfort ist eine leichte Polsterung, am Verschluss wünschenswert. Der Verschluss an sich sollte gut und sicher schließen. Beim anprobieren kann das Kind üben, wie der Verschluss genutzt wird. Kann der Helm nach dem richtigen Einstellen, weder nach vorne und hinten, noch nach rechts und links verschoben werden, passt er perfekt.

Sicherheit auch für den Oberkörper

Mit dem Reithelm ist der wichtigste Sicherheitsfaktor beim Reiten abgedeckt. Ein weiteres empfehlenswertes Ausrüstungsstück ist die Sicherheitsweste. Gerade bei Reitanfängern oder bei besonderen Aktivitäten, wie einem Ausritt, kann es immer mal zu einem unerwarteten Sturz kommen.

Mädchen mit Reithelm auf Pferd
Bild: © Gorilla / Adobe Stock

Die Sicherheitsweste schützt dabei den Oberkörper vor Verletzungen. Spezielle Polster, die in der Rücken-und Brustpartie vernäht sind, wirken bei einem Sturz wie Stoßdämpfer – und können schwere Verletzungen vermeiden. Getragen wird die Weste über der normalen Oberbekleidung. Die Größe stimmt in den meisten Fällen mit der normalen Konfektionsgröße der Kinder überein. Durch das leichte Material ist die Sicherheitsweste bequem zu tragen und behindert die Kinder nicht in ihrer freien Bewegung auf dem Pferd.

Schutzausrüstung nach dem Sturz

Wichtig zu beachten ist, dass sowohl der Reithelm als auch die Sicherheitsweste nach einem Sturz konsequent ausgetauscht werden müssen.

Auch wenn von Außen keine offensichtlichen Schäden an Helm und Weste zu erkennen sind, können im Inneren kleine Risse oder Verformungen entstanden sein. Diese Risse und Verformungen reduzieren nicht nur die Schutzfunktion, sie können bei einem erneuten Sturz sogar selbst für Verletzungen sorgen. So kann etwa der Helm durch einen schon vorhandenen Riss brechen und Schnittwunden am Kopf hervorrufen.

Besonders wichtig zu wissen: Neben dieser unausweichlichen Regel, gibt es noch den natürlichen Alterungs- und Verschleißfaktor der Materialien. Tatsächlich wird empfohlen, einen Reithelm, welcher regelmäßig in Gebrauch ist, nach ca. 3 bis 5 Jahren auszutauschen. Aber auch ein nicht genutzter Helm sollte nach spätestens 8 Jahren ab Produktionsdatum ausgetauscht werden, da die einzelnen Bauteile eine Art Ablaufdatum durch Materialalterung besitzen.


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