Von Pekip, über Fenkid bis zum Piklern – Was ist der richtige Babykurs für euch und eure Kinder? Wir stellen euch die gängigsten Kurse und ihre Inhalte vor, und bringen etwas Licht in den Dschungel der verschiedensten Angebote.

Gerade erst ist euer Kind aus eurem Bauch, mitten in eurer Herz und dem Arm gelandet. Alle sind total verzückt von dem neuen Erdenbürger und ihr genießt die Zeit mit eurer kleinen Familie. Doch irgendwann kommt der Moment, wo der Partner und Neupapa wieder auf der Arbeit ist, und der Besucherandrang  langsam nachlässt. Der Alltag kehrt ein. Vielen Müttern fällt nun die Decke auf den Kopf. Der Kontakt zu anderen Müttern und ihren Babys, wäre jetzt vielleicht genau das richtige für euch. Nun ist die Zeit gekommen, sich über mögliche Babykurs – Angebote zu informieren. Das Angebot ist riesig, doch welcher ist der Richtige?

Wichtig ist, wer keine Zeit oder Lust auf einen wöchentlichen Babykurs hat, muss keine Angst haben sein Baby in der Entwicklung zu bremsen – die Kurse sind keinesfalls Pflichtprogramm. Nötig ist nur, was euch und eurem Kind Spaß macht.

Babykurse finden

Finden könnt ihr Babykurse häufig in Hebammenpraxen, Familienzentren, bei Pfarren oder bei privaten Institutionen. Das Angebot ist weit gefächert. Babyschwimmen, Pekip, Krabbelgruppen, Turnen … Um den richtigen Kurs für euch und vor allem eurer Kind zu finden, solltet ihr die Vorlieben eurer Kinder beobachten, und eure eigenen Wünsche nicht vernachlässigen. Dann kann die Suche beginnen.

Nicht zu viele Aktivitäten für Säuglinge

Säuglinge sind durch zu viele Reize schnell überfordert. Eine Reizüberflutung durch zu viele Aktivitäten, äußert sich in abendlichen Schreihphasen, Schlafproblemen und starken Unruhezuständen. Um das zu vermeiden sollte es für euer Kind nicht mehr als 2 – 3 Aktivitäten in der Woche geben. Besser ist es, nur einen Kurs mit dem Kind zu besuchen und nacheinander verschiedene Kurse auszuprobieren.

Preise und Abläufe sehr unterschiedlich

Natürlich sind die Angebote an Babykursen selten Kostenlos. Die Preise variieren jedoch und sind nicht einheitlich festgelegt. Die Spanne erstreckt sich zwischen 5 – 11€ pro Kursstunde. Aufgebaut sind die Kurse meistens in Staffeln. Man bucht also eine Staffel , die mehrere Treffen beinhaltet und kann am Ende entscheiden ob man eine weitere Staffel mit seinem Kind besucht oder lieber etwas anderes ausprobieren möchte. Man ist nicht an einen festen oder langen Vertrag gebunden.

Vorteile für Mutter und Kind

Mutter und Kind profitieren beidseitig von den angebotenen Babykursen. Für eure Kinder bedeuten die Kurse nicht nur Entwicklungsförderung, sondern vor allem erste soziale Kontakte. Sie lernen schon früh Kinder ihres Alters kennen, erleben gemeinsames Spielen, und klären erste Konflikte miteinander. Für Mütter steht neben den Vorteilen für das eigene Kind, der Austausch mit anderen Müttern im Vordergrund. Zu erleben, dass nicht nur das eigene Kind die Brust beim stillen anschreit, oder die Nacht wiedermal nur 3 Stunden Schlaf brachte, ist eine enorme Erleichterung. Gegenseitige Ratschläge und die Gewissheit einen Ort zu haben, an dem die eigenen Sorgen kund getan werden können, runden das Angebot der Babykurs ab.

Freundschaften fürs Leben

Da ist es keine Überraschung, dass sich aus den Kontakten, die in den Babykursen geknüpft werden, enge Freundschaften werden können. So habe ich es schon oft erlebt, dass sich die Mütter aus den Kursen später noch auf einen Kaffee verabreden, gemeinsame Ausflüge machen, oder sich nach dem endgültigen Ende des Kurses weiterhin einmal die Woche mit ihren Kindern treffen. Mutter sein verbindet und lässt tiefe und innige Freundschaften entstehen – auch unter den Kindern.


Hier stellen wir euch die beliebtesten Babykurse vor:

Pekip – Prager Eltern Kind Programm

Krabbel-, und Spielgruppe

Baby-Yoga : Entspannung für Mutter und Kind

Babymassage – der sanfte Weg zur Entspannung

Babyschwimmen – Wasserabenteuer für Eltern und Kind

Musikgarten – Musizieren und Singen für Kinder

FenKid –   Frühentwicklung des Kindes

Pikler – Kurs


Über den Autor

Jacqueline Esser

Jacqueline ist staatlich anerkannte Erzieherin, mit der Qualifikation zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Diese Qualifikation hat sie bereits lange, bevor es als Pflichtteil zur Ausbildung aufgenommen wurde, freiwillig absolviert. Neben ihrer beruflichen Laufbahn, ist sie Mutter von zwei Kindern. Einem Mädchen und einem Jungen. Ihre Erfahrungen schöpft sie also aus beruflichen sowie privaten Herausforderungen. Dies macht sie zu einer perfekten Autorin für unser Magazin.

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