Wohnen mit Kindern – aber sicher!

*Gastartikel*

Wohnen mit Kindern – aber sicher!


Wer mit Kleinkindern zusammenlebt, weiß wie turbulent und chaotisch das Leben manchmal sein kann. Das gilt oft auch für die Wohnung; einem Kleinkind hinterherzuräumen gleicht niemals endender Sisyphusarbeit. Aber mal unter uns: Ein kleines bisschen Chaos hat noch niemandem geschadet, vor allem nicht, wenn Du stattdessen wertvolle Zeit mit deinem Kind verbringen kannst. Klar, deine Wohnung sollte nicht im Chaos versinken, aber hin und wieder etwas Gelassenheit im Umgang mit dem täglichen Chaos ist nicht verwerflich. 

© MNStudio - Fotolia.com
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Was Du dabei aber niemals vernachlässigen solltest, ist die Sicherheit deines Kindes. Ein kleines Kind untersucht jede Ecke und öffnet jede Schublade, wenn man es lässt. Kindern mit ihrem natürlichen Bewegungs- und Entdeckerdrang sollte die Möglichkeit gegeben werden, das eigene Zuhause auch mal auf eigene Faust  zu erkunden. Solche Entdeckertouren fördern ganz nebenbei Selbständigkeit und Selbstbewusstsein.

Ist dein Kind noch sehr klein, solltest Du es natürlich nicht für längere Zeit aus den Augen lassen, aber damit es in einem kurzen unbeobachteten Moment nicht zu Unfällen und Verletzungen kommt, kannst Du einiges tun – schließlich ist so auch dein Alltag entspannter.

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Betrachte die Wohnung aus Babys Sicht

© beermedia.de - Fotolia.com
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Steckdosen- und Herdschutz sind wohl allen Eltern bekannt und als Grundausstattung in Sachen Sicherheit auch unumgänglich. Aber hast Du dich schon mal in deiner Wohnung umgesehen, wo eventuell noch offene Kabel liegen? Insbesondere die Kabel von Kleinelektrogeräten, wie dem Toaster oder der Nachttischlampe, werden oft vergessen. Denn neben der Gefahr durch Strom, können sich kleine Kinder in Kabeln, aber auch in herunterhängenden Seilen, Kordeln oder den Seilzügen von Rollos, verheddern und im schlimmsten Fall strangulieren. Überprüfe außerdem, ob Du alle schweren Gegenstände und Elektrogeräte so platziert und gesichert hast, dass dein Kind nichts herunterziehen kann.

Gleiches gilt übrigens auch für Gardinen und Tischdecken. Die Gardinenstange sollte bombenfest befestigt sein, denn ein kleiner Tarzan hängt sich im Spiel auch gerne mal an die Gardine. Am besten begibst Du dich selbst mal auf alle Viere und erkundest dein Heim aus der Sicht deines Sprösslings, meistens fallen einem dann auch direkt einige Gefahrenquellen auf, die man in der stehenden Position übersehen hätte.

Beseitige giftige Pflanzen 

Grünpflanzen und Blumen machen jedes Zuhause und jeden Garten gemütlicher. Aber weißt Du auch genau, um welche Art es sich da auf deiner Fensterbank handelt und ob diese vielleicht giftig sein könnte? Gerade in den ersten zwei Lebensjahren erkunden die Kinder ihre Welt mit allen Sinnen, da ist das Schmecken und Ertasten mit dem Mund ganz normal. Daher ist es wichtig, dass alle Arten von giftigen oder allergieauslösenden Pflanzen aus der Reichweite deines Kindes entfernt werden. Wenn Ihr einen Garten besitzt, achte auch da auf die Auswahl der Pflanzen. Zusätzlich solltest Du dich bemühen, deinen Garten in Hinsicht auf Teich, Regentonne und Gartenzäune möglichst kindersicher zu gestalten.

Oft ist es schwer in Sachen Sicherheit an alles zu denken, deswegen haben wir von casando.de einen umfassenden Ratgeber zur kindgerechten Wohnraumgestaltung veröffentlicht. Hier findest Du ausführliche Tipps für die Sicherheit in deinem Zuhause, aber auch zahlreiche Anregungen zu Kinderzimmergestaltung und vorausschauendem Möbelkauf – Damit aus dem Babyzimmer ohne viel Aufwand ein Kinderzimmer zum Wohlfühlen werden kann.

[quote_box_center]*Dieser Beitrag ist ein Gastartikel von Saskia Wollenberg. Sie ist Mitglied des Redaktionstems der Holz-Richter GmbH. Bilder und Grafiken zum Text wurden uns netterweise zur Nutzung zur Verfügung gestellt.*[/quote_box_center]

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1 KOMMENTAR

  1. Cool dass ihr in dem verlinkten Ratgeber auch an etwas denkt was viele vergessen: den kindgerechten Bodenbelag.

    Ist ja schon cso, dass nicht alle Böden auf Kinder ‚gleich reagieren‘. Der Boden sollte ungefährlich für das Kind sein, also von seinen Herstellungsmaterialen her unbedenklich und – finde ich besonders wichtig – er sollte klügerweise nachgeben, wenn der / die Kleine stürzt.

    Was den Boden selbst angeht, empfehle ich der Nerven halber: dass da Kratzer nicht sofort ‚im Herzen weh tun‘ sollten und schnelle Reinigung von Flecken (ob jetzt von Spagetti oder vom umgefallenen Kakao-Becher) problemlos möglich ist. Gut sind auch Muster, bei denen Flecken nicht sofort auffällig sind. Langfristig finde ich persönlich sogar wichtig, dass der Boden im Notfall wieder entfernbar ist..

    Laminat- / Vinylböden – da gebe ich eurem Ratgeber völlig recht, können hier ein guter Kompromiss sein; es gibt sie in sehr natürlichen Musterungen, sie sind preislich nicht allzu teuer und sehen sogar ’natürlich‘ aus passen also gut zu Holzbetten und -schreibtischen bzw. wirken auch neutral gegen typische bunte Kinderzimmereinrichuntssachen. Auch den weicheren Parkettboden nennt ihr ja als Möglichkeit für einen „kinderkompatiblen“ Boden. Finde ich auch richtig und gut! Danach kann man bedenkenlos seinen Boden für zuhause wählen oder bestellen.

    LG Sabine

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