Berlin (AFP) – Nach mehr als 57 Jahren wünscht der Sandmann ab April auch in Gebärdensprache eine gute Nacht.

Ab dem 3. April zeigt der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) im Internet täglich Gebärdenvideos, in denen gehörlose Kinder und Jugendliche den Sandmann übersetzen, wie der Sender am Donnerstag mitteilte.

Der Sandmann baue „eine Brücke zwischen den Welten Hörender und nicht Hörender“, erklärte RBB-Intendantin Patricia Schlesinger. Schwerhörende und gehörlose Kleinkinder könnten oft schon über Gebärde kommunizieren, bevor sie lesen und schreiben lernten.

Die Sandmann-Folgen in Gebärdensprache können künftig über die Webseite www.sandmann.de, über die Mediatheken von RBB und ARD sowie über die verschiedenen Sandmann-Apps angeschaut werden.

Der Sandmann hat jeden Abend rund anderthalb Millionen Zuschauer. Am 22. November 1959 erschien das Sandmännchen zum ersten Mal auf dem Bildschirm.

hex/cfm


 

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AFP

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