Nachwuchs steht an: die richtige Einrichtung fürs Kinderzimmer! Der richtige Mix aus Nutzen und Optik

Kinderzimmer einrichten
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Als wäre das Warten auf den Nachwuchs nicht schon spannend genug, gilt es, während der wohl umbruchreichsten neun Monate des Lebens auch noch, das Kinderzimmer einzurichten. Doch wie sieht die richtige Kinderzimmereinrichtung eigentlich aus? Was muss beachtet werden? Und welche Rolle spielt – trotz des selbstverständlich hohen Sicherheitsfaktors – die Optik der einzelnen Möbelstücke?

Fakt ist, dass das Einrichten des Kinderzimmers nicht nur aufregend, sondern auch an der einen oder anderen Stelle kostspielig sein kann. Wichtig ist es daher, von Vornherein auf die passenden Produkte und Artikel zu setzen, die zu guter Letzt auch durch ein kundenfreundliches Preis-Leistungsverhältnis überzeugen.

Hier kommt ein hohes Maß an Verantwortung auf Mama und Papa zu. Immerhin kann das Baby noch nicht selbst zu seinem persönlichen Geschmack befragt werden. Das Stilempfinden der Eltern spielt damit beim Einrichten eine tragende Rolle.



Ein großer, geräumiger Wickeltisch

Wer bedenkt, wie oft er seinem Nachwuchs in Zukunft die Windeln wechseln wird, erkennt schnell, dass ein geräumiger Wickeltisch den Elternkomfort um viele Faktoren erhöhen kann. Doch welche Anforderungen sollten hierbei eigentlich erfüllt werden?

Ein ansprechender, praktischer Wickeltisch, zeichnet sich unter anderem durch folgendes aus:


  • eine größere Liegefläche
  • Schutzvorrichtungen, damit das Kind nicht herunterfallen kann
  • mehrere Schubladen
  • kurze Wege
  • eine gute Erreichbarkeit der regelmäßig gebrauchten Utensilien
  • abgerundete Kanten

Besonders funktional sind auch die Tische, die – wenn das Kind trocken geworden ist – umgebaut werden können. Sie lassen sich vom klassischen Wickeltisch spielend leicht in eine Kommode umwandeln und können – je nach Design – auch problemlos in anderen Räumen eingesetzt werden.

Ein Bettchen, ein Schaukelstuhl zum Stillen und natürlich Kuscheltiere gehören in Babys erstes Zimmer. Fotolia.com: Africa Studio
Ein Bettchen, ein Schaukelstuhl zum Stillen und natürlich Kuscheltiere gehören in Babys erstes Zimmer. (Fotolia.com: Africa Studio)

Der passende Infrarot-Strahler

Viele Arztpraxen und Krankenhäuser nutzen bereits Infrarot-Wärmestrahler, um für ihre kleinen Patienten ein angenehm-warmes Gefühl zu schaffen. Was spricht also dagegen, auch zuhause mit einem solchen Strahler zu arbeiten? Babys bis zu einem gewissen Alter fällt es ohnehin schwer, ihren Wärmehaushalt selbst zu regulieren. Umso praktischer, dass ein Strahler hier dafür sorgt, dass beispielsweise das Frieren nach dem Bad ein Ende hat.

Die verschiedenen Infrarot-Wärmestrahler unterscheiden sich unter anderem durch die jeweilige Temperatur und den Wärmebereich. Besonders modern und komfortabel sind jene Modelle, die nicht vorgeheizt werden müssen, sondern deren Leistung direkt zur Verfügung steht.

Besonders im Zusammenhang mit besagtem Trocknen nach dem Baden, jedoch auch mit Hinblick auf An- und Ausziehaktionen während der kalten Jahreszeit ist ein Infrarot-Wärmestrahler für viele Eltern schon jetzt zum „Must Have“ des Kinderzimmers geworden.

Für süße Träume

Ob sich Eltern für oder gegen das Familienbett entscheiden, resultiert oft aus dem Abwägen verschiedener Überlegungen. Fakt ist: auch wenn das Baby nachts noch bei Mama und Papa in der Besucherritze schläft, sollte es in seinem „Reich“ über ein eigenes Bett verfügen. Welches Design hier vorherrscht, kann selbstverständlich frei gewählt werden. Keine Kompromisse gilt es hier jedoch im Zusammenhang mit dem gebotenen Sicherheitsfaktor einzugehen.

Ein sicheres Kinder- bzw. Babybett zeichnet sich unter anderem durch folgendes aus:

  • den Verzicht auf ein Kopfkissen
  • eine vergleichsweise harte Matratze
  • einen Schlafsack anstelle einer Decke
  • einem Element, das vor einem Herausfallen schützt

Übrigens: sollten Haustiere zur Familie gehören, ist es in der Regel sicherer, kleine Kinderbettchen für sie zum „Sperrgebiet“ zu erklären. Hierbei geht es keineswegs darum, die Babys vor Keimen zu schützen, sondern in erster Linie dafür Sorge zu tragen, dass beispielsweise ausgewachsene Tiere sich nicht auf das Gesicht des Nachwuchses legen.

Ein süßes Mobilé

Was wäre ein Kinderzimmer ohne ein Mobilé? Diese klassischen Spielzeuge zeigen immer wieder, wie einfach es sein kann, ein Kind auf einfache Weise zu beschäftigen. Der Mix aus Musik und Bewegung fasziniert auch Kleinkinder oft immer noch und kann dabei helfen, nach einem spannenden, erlebnisreichen Tag friedlich einzuschlafen. Wer möchte, hängt das Mobile so tief, dass das Baby selbst an den einzelnen Elementen ziehen und spielen kann. Wichtig ist hierbei selbstverständlich eine stabile Halterung.

Kleines Kind, wenig Kleidung? – Von wegen!

Junge Eltern wissen, dass der Kleiderschrank ihres Nachwuchses oft deutlich besser befüllt ist, als der eigene. Ein Strampler hier, eine Strumpfhose da… generell gilt es, die Bandbreite an Kindermode, die im eigenen Haushalt einziehen wird, niemals zu unterschätzen. Sinnvoll ist es daher, beim Einrichten des Kinderzimmers am besten auf große Schränke zu setzen. Somit ist gewährleistet, dass diese das Kind auch noch in ein paar Jahren begleiten werden.

Wer hier besonders langfristig plant, sollte sich für stabile, weitestgehend neutrale Möbel entscheiden. Diese kosten unter Umständen ein wenig mehr, überzeugen jedoch vor allem mit Hinblick auf eine vergleichsweise lange Haltbarkeit.

Ein weicher Teppich

Besonders im Rahmen der ersten Krabbelausflüge des Nachwuchses ist ein weicher Teppich Gold wert. Wer möchte schon seine ersten Versuche auf dem harten Boden erleben? Teppiche für das Kinderzimmer sind heutzutage in etlichen Varianten erhältlich. Am besten ist es hierbei, ein weiches, flauschiges Modell zu wählen, das jedoch wiederrum nicht mit allzu langem Flor aufwartet. Dieser könnte ansonsten leicht in den Mund des Babys gelangen.

Ein Schaukelstuhl für Still-Momente

Die Momente, in denen eine Mutter ihr Kind stillt, werden von vielen Frauen als besonders wertvoll empfunden. Hektik und Stress sind hierbei fehl am Platz. Sollte es die Größe des Kinderzimmers erlauben, ist ein Schaukelstuhl der ideale Ort der Entspannung. Hierhin können sich Mama und Baby zurückziehen und den Alltag vor der Kinderzimmertür lassen. Das perfekte Möbelstück, um das Mama-Sein auf gemütliche Art zu erleben.

Nicht vergessen: Spielsachen!

Auch wenn Babys oft weitaus weniger Spielsachen brauchen, als meist zu Beginn angenommen, darf dieser wichtige Bestandteil des Kinderzimmers natürlich nicht fehlen. Wichtig ist es hierbei immer, sich für robuste und unbedenkliche Materialien zu entscheiden und das Baby nicht durch zu viele bunte Farben, Blinken und Töne zu überfordern.

 


 


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