Im Internet lauern viele Gefahren. Hinter jedem vermeintlich vertrauenswürdigen Angebot, könnten Kriminelle lauern. Tätigt der Nutzer einen unüberlegten Klick, läuft er Gefahr, in die Falle der Onlinebetrüger zu geraten. Davon sind vor allem Familien betroffen. Die Gefahrenlage ist bisweilen so hoch, dass Bund und Länder eine Initiative gestartet haben, um Familien über einen sicheren Umgang mit dem Internet zu informieren. Diese Initiative trägt den Namen „Sicher Online Gehen“ und veranstaltet in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen für Eltern und bietet online kostenloses Infomaterial an.

Vorsicht statt Nachsicht

Besonders der Nachwuchs lernt immer früher, mit Laptops, Tablets oder Smartphones umzugehen. Er wächst mit dem Internet auf. Eltern sollten daher genau darauf achten, was ihre Kinder im World Wide Web tun und ein paar Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Dazu gehören die Absicherung der E-Mails, ein entsprechender Webfilter und eine funktionierende Antiviren-Software.

Sichere Emailadressen

E-Mail-Adressen sind im Internet bekanntlich unverzichtbar. Erst mit einer Webmail können Kinder auf Social-Media oder kindgerechte Plattformen zugreifen. Viele kostenlose E-Mail-Angebote versuchen ihren Nutzern allerdings Abos zu verkaufen oder bieten Content, der nicht immer für Kinder geeignet ist. Daher sollten Eltern ihren Kindern lieber eine sichere E-Mail-Adresse, z. B. bei 1&1, einrichten. Dadurch werden Kinder vor Spam, Abofallen und unpassendem Inhalt geschützt. Darüber hinaus sind solche Adressen auch wesentlich besser abgesichert, da sie über eine standardmäßige Verschlüsselung ihrer Kommunikationswege verfügen.

Sicherheit durch den Browser

Ebenfalls wichtig ist der Webbrowser. Er dient als Portal ins Internet und übernimmt damit eine entscheidende Rolle für die digitale Sicherheit. Schließlich dient er meist auch als Einfallstor für Kriminelle, die sich auf dem Gerät des Nutzers zu schaffen machen wollen. Webbrowser, wie der Firefox von Mozilla, bieten daher sogenannte Add-ons. Damit können Eltern die Webseiten im Internet filtern, sodass Kinder nur altersgerechte Inhalte zu sehen bekommen. Homepages, auf denen gewalttätiges oder sonst wie anstößiges Material zugänglich ist, werden hingegen direkt aussortiert. Diese Tools nennen sich beispielsweise „Blocksi“ oder „Adult Blocker“ und sind über die Add-ons-Suche im Browser kostenlos erhältlich.

Schutzsoftware mit Kinderfilter

Als dritte Schutzmaßnahme sollten Familien einen effektiven Web- und Virenschutz einrichten. Dafür gibt es eine Fülle von Anbietern. Generell schützt diese Software – unabhängig vom Anbieter – Familien vor Viren, Trojanern und weiterer Schadsoftware. Zusätzlich schützen diese Anwendungen sogar die Privatsphäre ihrer Nutzer, indem sie die Webbrowser zusätzlich absichern und Bedrohungen blocken. Darüber hinaus verfügen die meisten Sicherheitsprograme mittlerweile über eine effektive Kindersicherung. Damit werden bestimmte Seiten aus einem Filter von vorneherein geblockt und können nicht geöffnet werden.

Über den Autor

Torsten Esser

Torsten hat das Vollzeit-Papa-Diplom. Er hat einen kleinen Sohn und eine Stieftochter, die er liebt, als wäre es seine eigene. Darüber hinaus hat er acht Semester lang "Soziale Arbeit" studiert. Mit einer unübertroffenen Mischung aus Wissen und Bauchgefühl, ist er der geborene Autor für dieses Magazin. Und ganz nebenbei kümmert er sich als Gründer und Inhaber von 1-2-family.de um alle Belange des Magazins.

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