Zwischen dem vierten und fünften Lebensjahr beginnen Kinder bewusst und absichtlich zu Lügen. Sie lernen, dass es manchmal vermeintliche Vorteile für sie bringt, wenn sie die Unwahrheit sagen. Wir geben euch ein paar wertvolle Eltern-Tipps, wie man am besten mit einer Kinderlüge umgeht.

Dabei ist ein wenig Geduld gefragt, denn die Erkenntnis, dass man mit einer Lüge manchmal vermeintlich schneller zum Ziel kommt, ist für Kinder neu. Wichtig ist, dass man konsequent, jedoch nicht allzu schroff reagiert. Denn umso jünger Kinder sind, umso weniger können sie den Vertrauensbruch, den eine Lüge mit sich bringt, werten oder einordnen.

10 Tipps für die richtige Reaktion auf Kinderlügen

2. Konsequenzen aufzeigen

Konsequenzen sollte man bei Kindern aufzeigen und erklären.
Es ist ganz wichtig, Kindern zu erklären, was hätte passieren können, wenn man eine Lüge nicht entdeckt hätte. (Bild: © Halfpoint / Adobe Stock)

Eine Lüge hat immer Konsequenzen. Auch eine Kinderlüge. Diese sollten den Kindern aufgezeigt werden. Man kann erklären, dass man ihnen irgendwann nicht mehr glauben kann, und eventuell an ihnen zweifelt, auch wenn sie die Wahrheit sprechen. Außerdem kann man ihnen vermitteln, dass andere Kinder sich von ihnen abwenden, wenn man andauernd lügt.

Oftmals sind sich Kinder nicht bewusst, welche Konsequenzen ihr Handeln mit sich bringt.

Wer hat's geschrieben?

Jacqueline Esser

Erzieherin, Mutter, Autorin

Jacqueline ist staatlich anerkannte Erzieherin, mit der Qualifikation zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Diese Qualifikation hat sie bereits lange, bevor es als Pflichtteil zur Ausbildung aufgenommen wurde, freiwillig absolviert. Neben ihrer beruflichen Laufbahn, ist sie Mutter von zwei Kindern. Einem Mädchen und einem Jungen. Ihre Erfahrungen schöpft sie also aus beruflichen sowie privaten Herausforderungen. Dies macht sie zu einer perfekten Autorin für unser Magazin.

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