Der Kalender als Schaltzentrale der Familie: Weder langweilig noch statisch muss er sein

Familien-Wandkalender
Bild: © Africa Studio / Adobe Stock

Der Tag hat (leider) nur 24 Stunden. So mancher wünschte sich ein paar Stunden mehr am Tag, um alle Aufgaben, Termine und Erledigungen, ohne Stress zu bewältigen. Gerade mit Kindern wird dies oft schier unmöglich. Denn so ein Alltag mit Baby, Kleinkind oder auch Teenager, bringt einige Verpflichtungen mit sich.  Um alles direkt auf einem Blick beisammen zu haben, und den Familienalltag perfekt organisieren zu können, kann ein „simpler“ Wandkalender die perfekte Schaltzentrale sein. 

Der Familienkalender – beliebt aber manchmal unpraktisch

Die eigenen Termine immer genau zu planen und übersichtlich zu notieren, ist manchmal bereits eine große Herausforderung. Wenn dann noch Hobbies, Spielverabredungen, Schul- und Kindergartenfeste der Kinder und die Termine des Partners dazu kommen, fehlt irgendwann endgültig der eigentlich erhoffte Überblick. Für Abhilfe sorgt ein Wandkalender, in dem gleich alle Termine der Familie eingetragen werden. So kann jedes Familienmitglied auf einen Blick sehen, dass z.B am Samstag die Geburtstagsfeier der Oma ansteht, und keine weiteren Termine oder Verabredungen angenommen werden sollten.



Seit vielen Jahren sind die sogenannten Familien-Wandkalender, auf dem jedes Familienmitglied eine eigene Spalte für seine Termine hat – sehr beliebt. Der Vorteil dieser Kalender liegt auf der Hand  – sie sind enorm übersichtlich. Jedoch sind bei gekauften Kalendern dieser Art die Spalten oftmals sehr klein, und mehr als ein Termin pro Tag passt kaum hinein.

DIY – Kalender:

Wer auf Plattformen wie Pinterest, nach „Do-it-Yourself„-Trends sucht, findet dort seinen persönlichen „heiligen Gral“. Man erhascht spontan zahllose Anleitungen, um Möbel selbst zu gestalten oder sogar zu bauen, um Kleidung zu nähen oder zu verschönern, oder Tipps, welche Blumengestecke zu welchem Anlass passen und wie man sie kunstvoll selber gestalten kann. Der „DIY“-Hype hat uns mittlerweile voll im Griff.

[blockquote align=“none“ author=““]Da etwas selbst gemachtes grundsätzlich enorm persönlich ist und mit viel Liebe fürs Detail entsteht, schreit ein Wandkalender für die Familie geradezu danach, aus der eigenen „Feder“ zu entstehen. [/blockquote]

 

Perfekte Orga auch für hohe Ansprüche

Der selbstgemachte Wandkalender bereichert das Familienleben. Die Organisation von Terminen und Aufgaben wird perfektioniert und erleichtert. Die Bedürfnisse jeder Familie, vielleicht sogar jedes Familienmitglieds, sind vollkommen unterschiedlich. So braucht die kleine Tochter im Kalender noch nicht viel Platz, weil sie „nur“ ihre Kindergartenfreunde besucht und noch keine festen Termine in der Woche hat. Aber die Mama, die Termine im Elternbeirat wahrnehmen muss, zum Zumba-Kurs geht und den Sohn zum Tennis fährt, braucht deutlich mehr Platz im Kalender. So kann der Kalender durch das eigene Gestalten individuell angepasst werden. Die perfekte Schaltzentrale zur analogen Planung des gesamten Familienalltags.

Konsequent eigener Style – bunt, minimalistisch oder ausgefallen

Viele Menschen scheuen sich, eigene Dinge zu erschaffen, weil sie oft nicht wissen, wo sie ansetzen sollen.

Bei einem Kalender ist die Schwelle jedoch meist nur eine gefühlte. Denn eigentlich haben die meisten von uns ihren perfekten Kalender schon vor dem inneren Auge. Zu oft gab es Fehlkäufe. Platzmangel, fehlende Flexibilität in der Aufteilung, und nicht zuletzt langweilige oder vollkommen überdrehte Designs, welche von Tag zu Tag unerträglicher schienen. Bei einem selbst gestalteten Kalender ist die Gestaltungsvielfalt natürlich unermesslich. Das Design kann vollkommen homogen an die eigene Aufteilung angepasst werden. Schon alleine die Basis des Kalenders kann absolut frei gewählt werden. Vielleicht bevorzugt man die minimalistische Variante aus Tafelfolie, welche mit bunter Kreide beschriftet wird.

Vielleicht ist jetzt schon ein festes Bild von eurem Wandkalender in euren Köpfen. Denn ihr wisst wahrscheinlich ganz genau, was euch bei den üblichen Kalender fehlt oder gar stört. Die Gestaltungsvielfalt ist groß. Der Wandkalender kann bunt sein, und für jedes Familienmitglied eine eigene Farbe besitzen oder ganz minimalistisch aus Tafelfolie bestehen, die einfach mit Kreide beschriftet wird. Hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt:

Wandkalender aus Tafelfolie:

Viel Platz für alle Termine bietet diese Variante des Kalenders. Auf den Schrank wurde Tafelfolie geklebt und beschriftet. Nun kann mit Kreide in unterschiedlichen Farben, für jedes Familienmitglied Termine eingetragen werden. Der Kalender bietet sogar Platz für Notizen, Nachrichten oder To-Do’s.

Vom Bilderrahmen zum Kalender

Bunt, bunter, am buntesten! Diese Idee ist kunterbunt und ein wahrer Hingucker an der Wand. Aus einem Bilderrahmen und den Farbkarten aus der Farbenabteilung eines Baumarktes, entsteht ein toller Wandkalender für die ganze Familie.

Modularer und schicker geht es kaum

Noch mehr Organisation und Übersicht schafft diese geniale Idee. Nicht nur der reine Kalender, sondern sogar der Essensplan, Stundenpläne, Dienstpläne, Körbe für die Post mit wichtigen neuen Terminen, oder schnelle Notizen von Mama, Papa und der Kinder, haben dort einen festen Platz. Wenn man von Schaltzentrale spricht, meint man wohl diese Art der Kalender-Lösung.

Nicht immer kann man selber basteln

Natürlich sind die Dinge, die wir mit den eigenen Händen erschaffen auf eine gewisse Weise besonders wertvoll. Allerdings nur, wenn man auch die Zeit, die Muße, das Talent und die zugehörige Geduld mitbringt. Versucht man die Attribute zu erzwingen, kann das Ergebnis enorm frustrierend sein.

Auch wer gerne einen selbst gestalteten Kalender – nicht zum eigenen Gebrauch – und vielleicht in größerer Stückzahl zum verschenken anfertigen möchte, sprengt vielleicht den zeitlichen Rahmen, wenn er selbst Hand anlegt. Viele Menschen möchten sich zum Beispiel bei besonderen Anlässen nicht nur beschenken lassen, sondern auch selber ihren Gästen eine ganz persönliche Erinnerung mit auf den Weg geben. Ein Wandkalender ist da eine sehr konsequente Lösung. Bei welchem anderen Geschenk hat man sonst die Sicherheit, dass es auch an 365 Tagen im Jahr aktiv genutzt wird?

Eine tolle Möglichkeit, um dem eigenen Gestaltungswillen gerecht zu werden, und trotzdem schnell und qualitativ einen Kalender für die eigenen Wände, oder zum verschenken in den Händen halten zu können, ist die Nutzung einer Druckerei, welche auch bei kleinen Mengen (oder bestenfalls auch für Einzelstücke) weitreichende gestalterische Freiheiten einräumt. Mit ein wenig Glück, kann man solch einen Service vor Ort finden. In den meisten Fällen empfiehlt sich aber die Recherche im Internet. Wer Kalender online drucken lässt, spart am Ende sicherlich bares Geld, da sich solche Anbieter genau auf diesem Feld spezialisiert haben. Bei kleineren lokalen Läden ist solch ein Druck meist ein Nischen-Service, welcher mit Aufschlägen und Pauschalen belegt wird.

Ein guter Druck-Service bietet unterschiedliche Formate, Papierqualitäten, Veredelungen und viele weitere Optionen, welche letztlich kaum einen Wunsch offen lassen. Und natürlich kann man dem Anlass entsprechend ganz wundervolle Bilder zum Druck bereitstellen. So bekommt jeder Kalendermonat genau den persönlichen Schliff, den man sich erhofft.

[blockquote align=“none“ author=““]Dabei ist die Aufteilung des gedruckten Kalenders natürlich nicht ganz so modular, wie beim handgefertigten Exemplar. Als Geschenk oder „Give-Away“ zur Taufe, der Kinderkommunion oder eines runden Geburtstages, ist vielleicht diese gradlinige Lösung mit tief-persönlicher Note, die beste Option.[/blockquote]

 



Jacqueline Esser
Jacqueline ist staatlich anerkannte Erzieherin, mit der Qualifikation zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Diese Qualifikation hat sie bereits lange, bevor es als Pflichtteil zur Ausbildung aufgenommen wurde, freiwillig absolviert. Zurzeit arbeitet sie als Gruppenleitung einer Krippen-Gruppe einer Kindertagesstätte. Neben ihrer beruflichen Laufbahn, ist sie Mutter von zwei Kindern. Einem Mädchen und einem Jungen. Ihre Erfahrungen schöpft sie also aus beruflichen sowie privaten Herausforderungen. Dies macht sie zu einer perfekten Autorin für unser Magazin.

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