Spielhaus
Bild: spielhaus-direkt.de
Die heutige Elterngeneration wird sich noch an diverse Baumhäuser am Waldrand oder an Bahnböschungen erinnern. Wenn es damals noch möglich war, mit dem Bollerwagen alte Bretter und Sperrmüll in den Wald zu fahren, um „heimlich“ mit Opas Werkzeug ein Baumhaus oder eine Hütte zu bauen, braucht man heute nicht einmal daran zu denken. Es würde sofort von offizieller Seite eingerissen, und man bekäme unangenehmen Besuch ins Haus. Die Alternative steht direkt im Garten: Ein Spielhaus.

Ein Spielhaus ist nicht nur ein Haus zum Spielen

Die Fantasie von Kindern ist ein hohes Gut, welches man möglichst in jeder Form beflügeln sollte. Ein großer Teil des kindlichen Spiels ist das Nacherleben des eigenen Alltags und Haushalts. Kinder haben Babypuppen, die gewickelt und gefüttert werden müssen. Und im Sandkasten wird fleißig gekocht und gebacken. Warum sollte man ihnen nicht gleich einen eigenen kleinen Haushalt ermöglichen, um sich konsequent austoben zu können? Mit einem Spielhaus im Garten ermöglicht man für ein Kind wesentlich mehr, als einem auf den ersten Blick klar sein wird.

Individualität erleben

Wenn die Grundform eines Spielhauses passt, ist damit noch lange nicht das Ende der „Fahnenstange“ erreicht. Man kann über einige Jahre hinweg (genau wie im eigenen Haushalt) das Haus anpassen und verfeinern. Eine individuelle Lackierung wird jedes Kinderherz höher schlagen lassen. Gardinen, Möbel, Bilder an der Wand, und vielleicht sogar eine kleine Deckenlampe, machen den kindlichen Traum noch wertvoller.

Wenn dann noch von den Kindern selbst Hand angelegt werden darf, sprudeln die Ideen für weitere Mini-Projekte rund ums Spielhaus nur so heraus. 

Motivation und Wissensdurst – ein eigener Garten im Garten

Kinder im Spielhaus
(Bild: spielhaus-direkt.de)

Eine Idee, die in vielen Fällen geäußert wird, ist der eigene kleine Garten direkt am Spielhaus. So kann man entweder ein kleines Blumenbeet anlegen, oder man pflanzt beispielsweise gemeinsam Gurken und Tomaten ein. Und wenn der Platz es hergibt, spricht nichts dagegen, Kind und Spielhaus einen eigenen Obstbaum in den Spielhaus-Vorgarten zu setzen.

All diese Dinge motivieren ein Kind, Abläufe selber in die Hand zu nehmen, sich verantwortlich darum zu kümmern, weitere Ideen zu entwickeln und sie zu verwirklichen. Dabei wird es natürlich viel Unterstützung von Erwachsenen brauchen. Man sollte die nötige Ruhe und Geduld aufbringen können, um den entstehenden Wissensdurst zu stillen.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, um auf diese Weise, Erfolgserlebnisse über das gesamte Jahr für Groß und Klein zu „basteln“.

Das Spielhaus als Zentrale für Spaß und Abenteuer

So wird ein Spielhaus tatsächlich zu einen (nicht nur räumlich) zentralen Punkt im Garten. Es wird zur emotionalen Hauptzentrale für unsagbar viel Spielspaß und Abenteuer, welche man mit seinen Freunden teilen kann. An einem Tag ist es ein Western-Saloon für Goldgräber, am nächsten Tag werden frische Tomaten im „Vorgarten geerntet, welche stolz mit den Klassenkameraden zum leckersten Tomatensalat zubereitet werden, den man JEMALS gegessen hat.

Rückzugsort und Privatsphäre

Für Kinder ist es ganz besonders wichtig, sich zum Spielen zurückziehen zu können. Ein Spielhaus ermöglicht ein kontrolliert intimes Spielumfeld unter „freiem Himmel“. Eltern wissen, wo sich ihr Kind befindet. Das Kind wiederum hat das Gefühl von erhoffter Privatsphäre. Wenn jedoch etwas passiert sein sollte, ist man direkt zur Stelle.

Aber auch zum Grübeln und Schmollen kann ein Spielhaus sichere Wände bieten. Ob in der Wohnung oder im Freien – ein ganz eigener und exklusiver Rückzugsort ist enorm wertvoll für jedes Kind.

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