Auf den Spuren des Glücks! Geld, Gesundheit, Familie - Was macht Menschen wirklich glücklich?

Glückliche junge Familie
Bild: © ivanko80 / Fotolia

Das Versprechen auf Glück lockt heute überall: Es lächelt von jedem Werbeplakat hinunter, klingt in jedem fröhlichen Radio-Song mit und taucht auf jeder Titelseite auf. Unzählige Ratgeberbücher wissen angeblich alle, wo und wie man das Glück findet und was man tut, damit es bei einem bleibt.

Doch gleichzeitig ist das Glück heute nirgendwo: Ständig sieht man gestresste Menschen, hört von Konflikten, Problemen und Unzufriedenheit. Parallel dazu herrscht in den zahllosen Social-Media-Portalen heile Welt. Wir vergleichen uns mit anderen, setzen dabei hohe Maßstäbe an und werden dadurch nur unglücklicher.

Eine kleine Geschichte des Glücks

In der Philosophie hat das Glück eine jahrhundertealte Tradition. In der griechischen Antike kamen Aristoteles, Sokrates und Platon zu dem Schluss, dass nur durch eine tugendhafte Lebensführung das wahre Glück erreicht werden könne. Doch schon in der antiken Schule herrschte keineswegs ein Konsens über den genauen Weg zum Glück. Epikur folgte mit seiner hedonistischen Definition von Glück dem Prinzip der Lustmaximierung. Parallel zu seiner Lehre entwickelte sich die Stoa, die das Glück mithilfe von Gelassenheit und Gemütsruhe zu finden suchte.

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Über die Jahrhunderte hinweg wurde der Begriff Glück von Philosophen ständig neu definiert. In der Moderne wird der Glücksbegriff zunehmend subjektiviert – der einzelne Mensch mit seinen Empfindungen rückt ins Zentrum der Glücksforschung. Das Glück wird nicht mehr nur von Philosophen, sondern auch von Soziologen, Neurobiologen und Wirtschaftswissenschaftlern untersucht. So wissen wir zum Beispiel, dass die Gene einen nicht unwesentlichen Anteil an der generellen Zufriedenheit eines Menschen haben.

Wo sollen wir nach dem Glück suchen?

Heutzutage setzt sich immer mehr die Überzeugung durch, dass Glücklichsein nicht gleich die spirituelle Erleuchtung bedeuten muss, sondern auch im Alltag möglich ist. Dabei sucht und findet jeder sein Glück woanders.

Ein klassischer Ansatz ist das Streben nach Reichtum. Finanzieller Wohlstand, so glauben viele, verhelfe zu einem glücklicheren Leben, und ein Lottogewinn verspricht das Nonplusultra des Glücks. Glücksspiele symbolisieren die überraschende, zufällige Seite des Glücks, auf die so mancher insgeheim hofft. Egal, wie realistisch ein Gewinn des Jackpots tatsächlich ist – eine gute Grundlage für Zufriedenheit ist die finanzielle Absicherung allemal. Wer sein Glück versuchen möchte, etwa beim klassischen Lotto-Spiel 6 aus 49, sollte aber auf seriöse, staatlich lizensierte Anbieter wie Tipp 24 setzen.

[blockquote align=“none“ author=““]Doch Obacht: Die sozio-ökonomische Glücksforschung hat festgestellt, dass Geld nicht wesentlich zu einem glücklicheren Leben beiträgt.[/blockquote]

Gesundheit ist ein weiterer Klassiker unter den Glücksfaktoren. Forscher behaupten zudem, dass sich Glückserfahrungen im Umkehrschluss positiv auf unser Wohlbefinden auswirken – eine echte Erfolgsspirale also. Aber auch Andere glücklich zu machen, macht ebenfalls glücklich: Uneigennütziger, sozialer Einsatz ist für manche eine ganz besondere Art der Glückssuche, weil sie dabei das Gefühl haben, mehr zurückzubekommen, als sie geben.

Der Mensch ist generell ein soziales Wesen – das macht sich auch in der Glücksforschung bemerkbar. Partnerschaft, Freunde und Kinder zählen traditionellerweise zu den sichersten Glücksbringern. Verheiratete Paare gelten generell als glücklichere Menschen als Singles. Außerdem helfen stabile soziale Kontakte dabei, die Freude an kleinen und vermeintlich normalen Dingen nicht zu verlieren. Als Familie lohnt es sich also, das Glück im Alltag zu suchen und auch die kleinen Dinge wertzuschätzen. Denn diese Situationen sind eigentlich allgegenwärtig. Nur übersieht man sie leider viel zu oft…


 

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